Vitamin D und Krankheiten

 

Vitamin D und Krankheiten

Vitamin D und Krankheiten: Welche Krankheiten können durch Vitamin D verhindert oder behandelt werden? Alles über Prävention und Heilung durch Vitamin D.

Vitamin D: Eine Ursache, viele Krankheiten

Vitamin D wirkt im Körper als ein Hormon, das über 2000 Gene und zahlreiche körperliche Prozesse steuert. Ein Vitamin-D-Mangel führt dazu, das der Körper die davon betroffenen Funktionen nicht mehr ausreichend regulieren kann.

Dies kann die Entstehung einer ganzen Reihe von Krankheiten begünstigen. Anders als bei anderen Vitaminen, die oftmals nur in einzelnen, ganz bestimmten Stoffwechselschritten gebraucht werden, hat Vitamin D durch seine steuernde Hormon-Funktion Einfluss auf ganze körperliche Systeme.

Aufgrund dieser grundlegenden Funktion ist Vitamin D darum nicht mit nur einer, sondern mit einer Vielzahl recht verschiedener Krankheiten assoziiert: Ein Vitamin-D-Mangel löst eine Kaskade von folgenschweren Veränderungen im Körper aus, welche dann zu diversen Symptomen und Krankheitsbildern führen können.

Vitamin D KrankheitenIst Vitamin-D-Mangel die Ursache oder Folge von Krankheiten?

Mittlerweile ist sehr gut belegt, dass eine ganze Reihe von Krankheiten mit niedrigen Vitamin-D-Spiegeln einhergehen. Ob die niedrigen Vitamin-D-Spiegel die Ursache oder die Folge dieser Krankheiten sind, ist derzeit noch Gegenstand einer hitzigen wissenschaftlichen Diskussion. (1, 2)

Mittlerweile ist jedoch für sehr viele dieser Krankheiten erforscht, durch welche genauen biochemischen Wirkmechanismen ein Vitamin-D-Mangel das Entstehen dieser Krankheiten begünstigt. Aus diesem Grund ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass ein Vitamin-D-Mangel diese Krankheiten tatsächlich mit verursacht.

In vielen Fällen entsteht ein Teufelskreis: Vitamin-D-Mangelkrankheiten führen dazu, dass betroffene Menschen weniger aktiv sind und weniger Sonne bekommen, wodurch sich der Mangel noch verschlimmert.

Vitamin D in der Prävention von Krankheiten

Im Rahmen dieser Diskussion ist auch der präventive Nutzen von Vitamin D Gegenstand wissenschaftlicher Debatte. Während viele Forscher heute regelmäßige Vitamin-D-Tests und eine allgemeine Substitution der Bevölkerung fordern, sehen andere Stimmen dazu keine Veranlassung.

Allgemeine Anerkennung wird der präventive Nutzen von Vitamin D vermutlich erst dann finden, wenn Langzeit-Studien Belege dafür liefern, dass sich diese Krankheiten durch hohe Vitamin-D-Spiegel verhindern lassen. Entsprechende Studien würden jedoch erst in vielen Jahren Ergebnisse liefern. Bisherige Studien arbeiteten mit Vitamin-D-Dosen und Studiendesigns, die leider nicht geeignet sind, um brauchbare Schlüsse zu ziehen.

Schon jetzt lässt sich jedoch zeigen, dass viele Krankheiten eine geografische Verteilung entlang des UV-Index aufweisen – also in Sonnen-armen Gebieten drastisch zunehmen. Ein starkes Indiz, dass Vitamin tatsächlich eine große ursächliche Funktion und präventive Wirkung hat. Auch ohne Studien ist heute aufgrund der dichten Indizienlage daher weithin akzeptiert, dass ausreichende Vitamin-D-Spiegel eine präventive Wirkung auf eine ganze Bandbreite von Krankheiten haben.

Vitamin D in der Therapie von Krankheiten

In der Therapie hinkt die therapeutische Praxis dem Forschungsstand leider einige Jahre hinterher: Schulmedizinisch gesehen gibt es außer Rachitis noch immer keine Krankheit, bei der Vitamin D als wirksames Therapeutikum angesehen wird. Dem gegenüber stehen aber diverse Fallstudien und Interventionsstudien zu über 70 Krankheitsbildern, die zum Teil sehr gute Erfolge mit Vitamin D erzielt haben, wie wir weiter unten sehen werden.

Im alternativmedizinischen Bereich wird die Vitamin-D-Therapie bei diversen Krankheiten schon erfolgreich praktiziert. Besonders im Bereich der Autoimmunerkrankungen zeigt sie zum Teil dramatische Heilungserfolge.

Vitamin D: Die Öl-Analogie

Abgesehen von Autoimmunerkrankungen ist es derzeit fraglich, ob Vitamin D therapeutisch breit einsetzbar ist. Eine leicht verständliche Analogie, die hierzu oft verwendet wird, ist der Vergleich von Vitamin D mit Motoröl.

Wird ein Auto länger ohne ausreichend Motoröl gefahren, kann dies Schäden an verschiedenen Punkten des Motors nach sich ziehen. Regelmäßig Öl nachzufüllen, hat eine präventive Wirkung auf diese Motorschäden.

Ist der Motor durch den Öl-Mangel jedoch einmal beschädigt, so lässt sich dieser Schaden meist nicht durch ein Nachfüllen von Motoröl beheben – Motoröl eignet sich also zur Prävention, aber nicht für die Therapie von Motorschäden.

Ähnlich könnte es sich für Vitamin D verhalten: Bei einigen Krankheiten eignet sich Vitamin D nur für die Prävention, weil die entstandenen Schäden nicht mehr durch Vitamin D allein behoben werden können.

Bei einigen anderen Krankheiten ist die Ursache jedoch vielmehr ein gestörter Vitamin-D-Stoffwechsel: Bei betroffenen Menschen besteht aufgrund von vererbten Stoffwechselstörungen eine Resistenz gegen übliche Mengen Vitamin D – es sind weit höhere Mengen Vitamin D nötig, um die Gesundheit zu erhalten. In der Öl-Analogie ließe sich dies mit einem Leck in der Öl-Leitung vergleichen: Es muss viel häufiger Öl nachgefüllt werden, damit der Motor keinen Schaden nimmt. Für diese Krankheiten ist eine Behandlung mit Vitamin D möglich.

Vitamin D: Genetik und Krankheiten

Neben einem tatsächlichen Mangel an Vitamin D kann also ein funktioneller Mangel vorliegen, der oftmals erblich bedingt ist. Mittlerweile ist bekannt, dass es eine ganze Reihe von Genen den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen, da sie zu Veränderungen des Vitamin-D-Rezeptors, der Transportmoleküle oder der für die Umwandlung nötigen Enzyme führen. (3)

Bei einigen chronische Krankheiten konnte gezeigt werden, dass diese meist mit einer charakteristischen Genetik einher gehen – insbesondere mit einigen Polymorphismen des Vitamin-D-Rezeptors, welche die Verwertung von Vitamin-D beeinträchtigen. Diese Menschen brauchen sehr viel höhere Vitamin-D-Spiegel, damit das Vitamin D seine Rolle im Körper erfüllen kann. (4) Gleichzeitig erklärt dieser Umstand möglicherweise auch den Zusammenhang von Vitamin D mit vielen Krankheiten.

Vitamin D und Krankheiten – Stand der Forschung

Folgende Tabelle führt beispielhaft einige der derzeit im Zusammenhang mit Vitamin D erforschten Krankheiten auf.

Asthma (B, P)

Bluthochdruck (P, B)

Brustkrebs (P)

Depression (B, P)

Diabetes Typ 1 (P)
Diabetes Typ 2 (B)

Grippe (P, B)

Herzinsuffizienz (P)

Kognitive Störungen (P)

Lupus (B)

Multiple Sklerose (B, P)

Niereninsuffizienz (B)

Osteomalzie (B, P)

Osteoporose (B, P)

Prostatakrebs (P, B)

Psoriasis (B)
Vitiligo (B)

Rachitis (B, P)

Rheumatoide Arthritis (B)

Tuberkulose (P, B)
Zahngesundheit (B, P)

zystische Fibrose (B)

Myasthenia gravis (B, P)

Guillain-Barré-Syndrom/GBS

Chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie/CIDP

Morbus Crohn (B)

Colitis ulcerosa (B)

ALS (P)

Allergien (P)

Alzheimer (B, P)

Autismus (B, P)

Chronic Fatique (B)

Diverse Formen von Krebs (P)

Fibromylagie (B)

HIV (B)

Metabolisches Syndrom (P, B)

Neurodermitis (P, B)

Parkinson (P, B)

Reizdarmsyndrom (B, P)

Akne (B)

Fettleber (B)

Gehörverlust (P)

Gürtelrose (P)

(B) = Behandlung; (P)=Prävention

Vitamin D und Krankheiten des Immunsystems

Eine der wichtigsten Aufgaben des Vitamin D ist die Steuerung des Immunsystems. Vitamin D hat hier gleich eine mehrfache Funktion:

Vitamin D steuert die Ausschüttung körpereigener Abwehrstoffe

Vitamin D steuert die Ausschüttung von Cathelicidin und anderen Abwehrstoffen, die gegen Bakterien, Viren und Pilze wirksam sind. Es beugt darum Infektionen vor und kann diese zum Teil auch behandeln.

Vitamin D beeinflusst die Erkennung von Pathogenen

Vitamin D hilft bei der Erkennung und Bekämpfung von Krankheitserregern.

Vitamin D reguliert die Immunantwort

Vitamin D reguliert entzündliche und autoimmune Abwehrprozesse herunter. Es beugt so chronischen Entzündungen und Autoimmunreaktionen vor und kann diese zum Teil auch behandeln

Erstere Funktion konnte in mehreren Studien untersucht werden, die zeigen konnten, dass Vitamin D sowohl bei bakteriellen als auch bei viralen Infektionen eine wichtige Rolle spielt. (5) So beugt Vitamin D Grippeerkrankungen (viral) vor und kann Grippe auch behandeln. (6, 7) Gleichzeitig erwies sich Vitamin D aber auch bei schweren bakteriellen Infektionen wie Tuberkulose als wirksam. (8)

Noch weit wichtiger ist jedoch die Funktion des Vitamin D in der Regulation entzündlicher Prozesse. Vitamin D sorgt, vereinfacht gesprochen, dafür, dass das Immunsystem nicht „überreagiert“. Ein Vitamin-D-Mangel oder eine erblich bedingte Vitamin-D-Resistenz führt zu einem ausufern entzündlicher Prozesse, was sich in chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen manifestiert. Vitamin D wird heute mit einer großen Anzahl von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose (MS), chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Typ-1-Diabetes und Arthritis in Zusammenhang gebracht. (9)

Auch hier hat Vitamin D einen großen präventiven Effekt: Bei vielen Krankheiten des Immunsystems stellt bereits der Vitamin-D-Spiegel der Mutter einen großen Risikofaktor da. Die Vitamin-D-Versorgung während der ersten Lebensjahre könnte nach aktueller Studienlage einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems und die Entstehung vieler Autoimmunerkrankungen haben. (10)

Multiple Sklerose und diverse andere Autoimmunerkrankungen können durch Vitamin D auch erfolgreich behandelt und zum Stillstand gebracht werden. Mit dem sogenannten Coimbra-Protokoll kann in 95% aller Autoimmunerkrankungen inklusive MS eine völlige Freiheit von Symptomen erreicht werden. (11)

Krankheiten aus diesem Bereich, die mit Vitamin D in Verbindung gebracht werden:

  • Grippe, Erkältung, Atemwegserkrankungen
  • Asthma
  • Multiple Sklerose (12-20)
  • Typ-1-Diabetes (21-24)
  • Rheumatoide Arthritis (25-28)
  • Psoriasis (29-32)
  • Vitiligo (33, 34)
  • Lupus erythematodes (35-39)
  • Myasthenia gravis (40, 41)
  • Guillain-Barré-Syndrom/GBS (42)
  • Chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyradikuloneuropathie/CIDP
  • Morbus Crohn (43-49)
  • Colitis ulcerosaxlix (50, 51)

Vitamin D und Krankheiten des Mineralstoffhaushalts

Weithin bekannt und darum hier nur einer kurzen Erwähnung wert, ist die Wirkung von Vitamin D auf den Mineralstoffhaushalt.

Vitamin D steuert die Aufnahme von Calcium und Phosphat im Darm

Vitamin D sorgt für eine ausreichende Phosphat- und Calciumversorgung und verhindert, das dieses aus den Knochen mobilisiert werden muss. Es erhält so die Gesundheit von Knochen, Zähnen und Muskeln und unterstützt die Zellfunktion

Ohne Vitamin D können die beiden Mineralstoffe Calcium und Phosphat nicht aus der Nahrung aufgenommen werden, und der Körper beginnt, sie aus den eigenen Knochen herauszulösen, um die Blutspiegel stabil zu halten. Stabile Calciumspiegel sind von größter Wichtigkeit, da Calcium neben dem Knochenaufbau auch eine zentrale Rolle in der zellulären Kommunikation spielt und außerdem maßgeblich die Muskelfunktion steuert.

Durch einen Vitamin-D-Mangel entstehen Knochenkrankheiten wie Rachitis bei Kindern und Osteomalzie und Osteoporose bei Erwachsenen. Alle diese Krankheiten lassen sich durch Vitamin D sowohl verhindern, als auch teilweise therapieren.

Weit weniger bekannt ist, dass Vitamin D auch großen Einfluss auf die Zahngesundheit hat. Der Zahnschmelz ist das am Stärksten mineralisierte Gewebe des Körper und besteht – genau wie die Knochen – aus Calcium und Phosphat. Ein Vitamin-D-Mangel führt wie bei den Knochen zu einer Unter-Mineralisierung der Zähne, was den Zahnschmelz extrem angreifbar macht.

Es hat sich auch gezeigt, dass die Körperzellen, welche den Zahnschmelz und das darunterliegende Dentin produzieren, Vitamin-D-Rezeptoren aufweisen, was ebenfalls auf eine wichtige Rolle des Vitamin D für die Zahngesundheit hindeutet. (52, 53)

Vitamin D hat sich hier als erstaunlich wirksam in der Prävention von Karies, Parodontitis und Gingivitis erwiesen.

Krankheiten, die in diesem Bereich mit Vitamin D in Verbindung gebracht werden

  • Rachitis
  • Osteomalzie
  • Osteoporose (54)
  • Karies (55-61)
  • Parodontitis (62-64)
  • Gingivitis (65-67)

Vitamin D und Krankheiten des Zentralnervensystems

Vitamin D ist wichtig zum Schutz und Erhalt der Nerven und des Gehirns. Dabei erfüllt Vitamin D gleich mehrere Funktionen.

Vitamin D steuert die Produktion von Neurotrophinen

Neurotrophine steuern die Vernetzung des Gehirns und das Überleben von neuronalen Verbindungen. Vitamin D ist damit wichtig für den Aufbau und Erhalt neuronaler Verbindungen

Vitamin D steuert die Synthese von wichtigen Neurotransmittern

Neurotransmitter sind Botenstoffe im Zentralnervensystem. Vitamin D ist dadurch wichtig für die Übertragung von chemischen Signalen im Zentralnervensystem, die auch die Stimmung und Kognition beeinflussen.

Vitamin D steuert die intrazelluläre Calzium-Homöostase

Calzium ist ein wichtiger zellulärer Botenstoff. Vitamin D ist damit wichtig für die Übertragung zellulärer Signale

Vitamin D steuert wichtige Antioxidantien (z.B. Glutathion)

Vitamin D schützt die Nerven vor oxidativen Schäden

Vitamin D reduziert Entzündungen an Nerven und im Gehirn

Vitamin D schützt so die Nerven und sorgt für den Erhalt der Nervengesundheit

Aufgrund dieser zentralen Funktionen beim Schutz der Nerven wird Vitamin D heute mit fast allen Krankheiten des zentralen Nervensystems in Verbindung gebracht. Ebenso gehen fast alle diese Krankheiten mit niedrigen Vitamin-D-Werten einher.

Man geht davon aus, das ein Vitamin-D-Mangel während der Schwangerschaft und bei Neugeborenen ein großer Risikofaktor für die Entstehung von Nervenkrankheiten und eine abweichende Entwicklung des Gehirns ist. Vitamin D ist auch wichtig für die Entwicklung und Vernetzung des Gehirns und damit auf die kognitiven Fähigkeiten. (68)

Vitamin D hat in diesem Bereich vermutlich vor allem eine präventive Rolle. Ein fortgesetzter Vitamin-D-Mangel scheint an der Entstehung vieler Krankheiten des Zentralnervensystems maßgeblich beteiligt zu sein. Eine Therapie ist nicht immer möglich, da einmal entstandene Nervenschäden teilweise nicht völlig umkehrbar sind.

Vitamin D kann jedoch den Krankheitsverlauf drastisch verbessern und ein weiteres Fortschreiten verhindern. Dies wird derzeit unter anderem für die Parkinson-Krankheit, Alzheimer, ALS, Autismus und Fibromylagie mit vielversprechenden Resultaten erforscht. (siehe Quellen unten)

  • Parkinson Krankheit (69-71)
  • Autismus (72-80)
  • Demenz (81, 82)
  • Alzheimer (83-87)
  • Fibromylagie (88-91)
  • Amytrophe Lateralsklerose (ALS) (92-94)

Vitamin D und psychische Krankheiten

Eigentlich ein Teilbereich der eben geschilderten Wirkungen ist der Einfluss von Vitamin D auf verschiedene psychische Erkrankungen (95). Die zugrundeliegenden Wirkmechanismen überschneiden sich entsprechend mit den zuvor genannten Wirkungen des Vitamin D:

Vitamin D steuert die Entwicklung des Gehirns

Vitamin D sorgt für die Vernetzung und Ausbildung des Gehirns

Vitamin D steuert die Synthese von Hormonen und Neurotransmittern

Vitamin D hat Einfluss wichtige Botenstoffe, welche die kognitiven Fähigkeiten, die Wahrnehmung und die Stimmung beeinflussen.

Ein Vitamin-D-Mangel während der Schwangerschaft und kindlichen Entwicklung wird als zentraler Risikofaktor für die Entstehung von Depressionen und Schizophrenie angesehen. (96, 97) Etwa 97 Prozent aller von Schizophrenie betroffenen weisen einen Vitamin-D-Mangel auf.(98, 99)

Auch in der Behandlung könnte Vitamin D eine Rolle spielen. Derzeit sind jedoch wenig brauchbare Studien dazu veröffentlicht worden. (100) Vitamin D bewirkte in einigen Studien eine Verbesserung von depressiven Symptomen (101-103), insgesamt ist die Studienlage jedoch als unklar zu bezeichnen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Wirksamkeit des Vitamin D bei ADHS-Kindern, hier kann durch Vitamin D laut diverser Fallstudien eine deutliche Besserung erreicht werden.

Krankheiten die in diesem Bereich mit Vitamin D assoziiert werden:

  • Depression (101-103)
  • Schizophrenie (96-99)
  • Psychosen (104)
  • Bipolare Störungen
  • ADHS (105-107)

Vitamin D und Krebs

Ein Vitamin-D-Mangel wird auch mit dem Entstehen von Krebs in Verbindung gebracht. Vitamin D steuert diverse Prozesse, die eine zentrale Rolle in der Entstehung von Krebs spielen.

Vitamin D kontrolliert die Zellteilung und den Zellzyklus

Vitamin D stoppt die Entwicklung und das Wachstum maligner (bösartiger) Zellen.

Vitamin D steuert den Zelltod

Vitamin D induziert den Zelltod in bösartigen Krebszellen.

Vitamin D fördert die Zelldifferenzierung

Vitamin D kann Krebszellen zu weniger bösartigen Zelltypen differenzieren.

Vitamin D steuert zahlreiche wichtige Zellenzyme und Glykoproteine (z.B. E-Cadherin, Matrix-Metalloproteasen)

Vitamin D unterbindet die Invasaion in gesunde Zellen und die Metastasierung von Krebszellen

Vitamin D stärkt die Zellmembran und die Immunabwehr

Vitamin D beugt Zellschäden und Entzündungen vor, die Krebserkrankungen oft vorausgehen.

Vitamin D steuert die Angiogenese (Bildung von Kapillarsystemen)

Vitamin D verhindert, das Tumore das Kapillarsystem aufbauen können, dass sie zum Überleben brauchen.

Aufgrund der mittlerweile gut erforschten Zusammenhänge wird ein Vitamin-D-Mangel heute als wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Krebs eingestuft. (109, 110) Die Studienlage für die verschiedenen Formen von Krebs ist sehr unterschiedlich. Die besten Ergebnisse liegen für Darmkrebs vor (111-114) Bei Brustkrebs (115, 116) und Prostatakrebs (117) konnten noch keine eindeutigen Zusammenhänge gezeigt werden, auch wenn diverse molekulare Mechanismen bekannt sind, wie Vitamin D in diesen Fällen Krebs vorbeugen könnte. (118)

Tierstudien erbrachten beeindruckende Ergebnisse und zeigten, das Vitamin D die Entstehung und das Fortschreiten von Krebs in Tiermodellen verhindern kann und die Überlebenschance wesentlich verbessert. (119, 120) Vitamin D konnte das Wachstum von Tumoren stoppen oder verlangsamen. (121, 122) Dies ist ein vielversprechendes Indiz dafür, dass Vitamin D neben der Prävention auch in der Behandlung von Krebs eine tragende Rolle spielen könnte.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen sich geografisch entlang der UV-Intensität verteilt: In Sonnen-armen Gebieten ist das Auftreten von Krebs viel häufiger und es besteht ein fast linearer Zusammenhang. (123)

Vitamin D und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Vitamin D spielt auch eine wichtige Rolle in der Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die weltweit häufigste Todesursache, weshalb diesem Punkt eine große Bedeutung zukommt.

Vitamin D reguliert das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS)

Vitamin steuert indirekt den Blutdruck, verhindert die Bildung von Plaques und beugt so Herzkrankheiten vor

Vitamin D stabilisiert und schützt das Endothel

Das Endothel ist eine dünne Schicht der Endothelzellen auf der Innenseite von Blutgefäßen. Das Enthdothel ist zentral beteiligt an der Regulation des Blutdrucks,des Stoffaustauschs und Erhaltung der Fließfähigkeit des Blutes. Vitamin D stabilisiert das Endothel und moduliert auch seine Funktionen.

Vitamin D reduziert Entzündungen

Entzündungen der Gefäßwände sind Ausgangspunkt vieler Gefäßkrankheiten wie Arteriosklerose.

Vitamin D verhindert die Bildung von Schaumzellen

Schaumzellen sind für die Verstopfung von Blutgefäßen verantwortlich.

Vitamin D beeinflusst die glatte Muskulatur

Die glatte Muskulatur ist Hauptbestandteil vieler Gefäße. Vitamin D sorgt für eine physiologische Erneuerung und optimale Elastizität der Gefäße und beugt durch die Steuerung des Tissue Factor Thrombosen vor.

Vitamin D beeinflusst die Herzmuskelzellen

Vitamin D sorgt für eine optimale Funktion des Herzmuskels.

Die Funktionen von Vitamin D im Herz-Kreislauf-System sind komplex und werden erst seit wenigen Jahren wirklich verstanden. (124) Die wichtigsten Zelltypen in den Gefäßen und auch im Herzen weisen Vitamin-D-Rezeptoren auf und werden in ihrer Funktion durch Vitamin D gesteuert.

Ebenfalls durch Vitamin D moduliert wird das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS), welches seinerseits den Blutdruck und den Salz- und Wasserhaushalt steuert.

Erst seit jüngster Zeit bekannt ist, das Vitamin D auch direkt einen Einfluss auf das Endothel hat und es stabilisiert und schützt. (125)

Vitamin D sorgt durch die Summe seiner Wirkungen im Herz-Kreislauf-System dafür, dass Gefäße geschützt, verstopfende Plaques verhindert, die Funktion des Herzens gewährleistet und das Blut fließfähig gehalten wird.

Vitamin D wird darum mit folgenden Krankheiten in Verbindung gebracht. (126, 127) Allerdings ist dieser Bereich extrem umstritten, da ein kausaler Zusammenhang bisher nicht eindeutig bewiesen ist.

  • Herzinfarkt (128)
  • Linksherzhypertrophie (129)
  • koronare Herzerkrankung (130)
  • Atheroklerose (131)
  • Schlaganfälle (132)

Vitamin D und Stoffwechselkrankheiten/ Metabolisches Syndrom

Vitamin D wird mit zahlreichen Stoffwechselkrankheiten in Zusammenhang gebracht, die oft unter dem Begriff „Metabolisches Syndrom“ zusammengefasst werden, da sie oftmals zusammen auftreten. (133-135)

Zum Krankheitsbild gehören Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, hohe Entzündungswerte und und ein gestörter Lipidstoffwechsel.

Vitamin D wird hier eher als einer von vielen Risikofaktoren angesehen, die das Krankheitsbild fördern und verstärken. Ursache sind vor allem die Ernährung aber auch genetische Einflüsse. Im Falle der Fettleibigkeit ist die Ursache sogar vermutlich eher umgekehrt: Fettleibigkeit führt durch die Speicherung von Vitamin D im Fett und generell geringerer Sonnenexposition zu einem Vitamin-D-Mangel. (136)

Vitamin D hat durch mehrere Mechanismen Einfluss auf das Metabolische Syndrom.

Vitamin D hat Einfluss auf die Beta-Zellen der Pankreas

Vitamin D beeinflusst die Insulin-Ausschüttung und Insulin-Sensitivität/-Resistenz. Vitamin D sorgt für eine Verstärkte Umwandlung von Pro-Insulin zu Insulin

Vitamin D reguliert das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS)

Angiotensisn II hemmt die Wirkung von Insulin – Vitamin D wiederum hemmt Angiotensisn II. Außerdem steuert Vitamin D den Blutdruck.

Vitamin D steuert die Calcium-Aufnahme und Calbindin

Insulin-Ausschüttung wird gesteuert durch Calbindin-abhängige Calcium-Signale.

Vitamin D senkt Parathormon (PTH)

Hohe PTH-Spiegel reduzieren die Insulin-Bildung.

Vitamin D steuert die Matrix-Metalloproteinasen (MMP)

MMPs spielen eine Rolle bei der Entwicklung und Pathologie von Fettleibigkeit.

  • Adipositas/Fettleibigkeit (137)
  • Fettstoffwechselstörung (138)
  • Insulinresistenz (Typ-2-Diabetes) (139-141)

Fazit Vitamin D und Krankheiten

Vitamin D steuert zahlreiche Gene und Systeme – die Fülle an Prozessen, die durch Vitamin D beeinflusst werden ist überwältigend, und noch nicht annähernd wissenschaftlich erforscht. Jedes Jahr werden nun neue Mechanismen entdeckt und beschrieben, so dass ein Ende derzeit noch nicht abzusehen ist.

Ein Vitamin-D-Mangel hat ohne Frage gewaltigen Einfluss auf die Gesundheit und kann zu gravierenden Krankheitsbildern führen. Inwieweit Vitamin D therapeutisch eingesetzt werden kann, wird gerade erst ernsthaft erkundet. Schon jetzt zeichnen sich aber beeindruckende Ergebnisse besonders im Bereich der Immunfunktionen ab.

Zusammenfassend ist Vitamin D als ein zentrales Element der Gesundheit anzusehen, dessen Tragweite und Potenzial wir gerade erst begreifen.

Quellen

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