Vitamin D Dosierung

 

Vitamin D Dosierung

Vitamin D Dosierung: Wie wird Vitamin D dosiert? Sollte man es hochdosiert einnehmen? Ist eine Überdosierung zu befürchten? Genaue Dosierung von D2 und D3.

Warum die Dosierung so wichtig ist

Vitamin D ist ein lebenswichtiges Vitamin und wird im Körper zu einem Hormon umgewandelt, das zahlreiche zentrale körperliche Prozesse steuert. Damit Vitamin D seine wichtige biologische Rolle erfüllen kann, muss eine konstante und ausreichende Versorgung gewährleistet sein. Dabei ist eine gute Kenntniss der dafür nötigen Dosierung wichtig.

Dieser Artikel soll alle wichtigen Informationen zur Dosierung von Vitamin D zusammenfassen und gibt genaue Anleitungen für verschiedene Anwendungen. Folgende Punkte sind dabei wichtig und werden beleuchtet:

  • Zu wenig Vitamin D bringt keinen präventiven Nutzen.
  • Offizielle Empfehlungen sind überholt und viel zu niedrig.
  • Extreme Dosierungen bergen die Gefahr einer Überdosierung.
  • Die individuell richtige Dosierung ist vom Anwendungsfall und zahlreichen Faktoren abhängig.
  • Zusätzlich zu Vitamin D braucht der Körper einige Kofaktoren, damit Vitamin optimal wirken kann.
  • Aktuelle Empfehlungen für verschiedene Anwendungen

Vitamin-D-Dosierung – es kommt darauf an

Die Frage nach der richtigen Vitamin-D-Dosierung ist komplexer, als bei vielen anderen Vitaminen. Denn je nachdem, wie viel Vitamin D durch die Sonne in der Haut gebildet werden kann, ist der Bedarf sehr unterschiedlich: Während im Sommer theoretisch der gesamte Bedarf durch die Sonne gedeckt werden kann, wird im Winter nördlich von Italien praktisch kein Vitamin-D durch die Sonne gebildet.

Dies ist nicht der einzige Faktor, der den Bedarf beeinflusst – wie viel Vitamin D individuell benötigt wird, hängt von mehreren Variablen ab.

Faktoren für die richtige Vitamin-D-Dosierung
  • Mangelzustand: Bei einem Mangel sollte eine hochdosierte Anfangstherapie durchgeführt werden. Zur Prävention ist die Dosis geringer.
  • Sonnenexposition: Wie viel Sonne bekomme ich?
  • Jahreszeit: In Mitteleuropa keine Vitamin-D-Produktion von Oktober bis April
  • Alter: Babys benötigen weniger, ältere Menschen mehr Vitamin D.
  • Krankheiten: Einige Krankheiten und Medikamente behindern die Aufnahme von Vitamin D. Hier sind höhere Dosen notwendig.

In diesem Artikel möchten wir entsprechend unsere Empfehlungen zur Dosierung von Vitamin D vorstellen und die richtige Dosierung bei den genannten Faktoren erläutern. Die Empfehlungen orientieren sich an den neuesten Erkenntnissen zu Vitamin D und seinem Zusammenspiel mit anderen wichtigen Nährstoffen.

Die drei Fälle der Vitamin-D-Dosierung

Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Fälle der Vitamin-D-Therapie und -Ergänzung unterscheiden:

  • Hochdosierte Anfangstherapie (auch: Auffüllen/Vitamin-D-Kur)
    Für Wen?
    Bei durch Test nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel
  • Erhaltungstherapie/Ergänzung (Sommer und Winter)
    Für Wen?
    Im Winter für alle Menschen in Nordeuropa.
    Im Sommer bei Arbeit in geschlossenen Räumen, wenig Sonnenexposition und erhöhtem Bedarf
    Besonders für: Babys, ältere Menschen, Schwangere und Stillende Mütter
  • Hochdosierte Dauer-Therapie bei Krankheit
    Für Wen?
    Bei allen Autoimmunerkrankungen.

Wie genau sieht also die Dosierung in diesen einzelnen Fällen aus?

Offizielle Empfehlungen zur Vitamin-D-Dosierung nicht ausreichend

Zunächst sei ein Blick auf die offiziellen Empfehlungen geworfen. Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zur Prävention eines Vitamin-D-Mangels im Winter für Erwachsene tägliche 800 IE. Diese offiziellen Empfehlungen der DGE sind nach beinahe einhelliger Meinung aller Vitamin-D-Forscher nicht ausreichend und nicht mal an der unteren Grenze, um eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. (26, 27).

Sie genügen zwar in einigen Fällen, um einen extremen Mangel zu vermeiden, führen aber nicht zu einem Erhalt von optimalen Vitamin-D-Spiegeln. (1-3) Sowohl rechnerisch (24, 25), als auch praktisch (26-28)  zeigt sich deutlich, dass sehr viel höhere Dosen von mindestens 2000 IE nötig sind (29), um ausreichende Werte zu erreichen.

Aus diesem Grund werden wir uns auf dieser Seite nicht an den offiziellen Empfehlungen, sondern am aktuellen wissenschaftlichen Stand orientieren.

Die richtige Vitamin-D-Dosierung

Wo der genaue Vitamin-D-Spiegel nicht bekannt ist, ist es zu empfehlen, sich unter Berücksichtigung der oben genannten Faktoren an den folgenden allgemeinen Empfehlungen zu orientieren.  Sie stützen sich auf die neuesten wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Erkenntnisse zur Therapie eines Vitamin-D-Mangels. (4-7)

Diese allgemeinen Empfehlungen sind Richtwerte, eine genaue Berechnung der nötigen Dosierung ist nur bei Kenntnis des genauen Blutwertes mit den weiter unten stehenden Formeln möglich. Jedoch bringen diese allgemeinen Richtwerte in vielen Fällen gute Ergebnisse.

Bei der hochdosierten Vitamin-D-Therapie für Krankheiten sind komplexe Zusammenhänge zu berücksichtigen, weshalb hierfür keine allgemeinen Empfehlungen ausgesprochen werden können.

Altersbezogene Empfehlungen für Babys und Kleinkinder finden sich weiter unten im Text.

Richtwerte für gesunde Erwachsene

Als gute Orientierung können folgende Richtwerte dienen:

Vitamin D: 50IE pro kg Körpergewicht
Vitamin K2: 2-3µg pro kg Körpergewicht

Beispiele für die Therapie
Daraus ergeben sich folgende mittlere Dosierungen für die Therapie.

AnfangstherapieAuffüllen der Körperspeicher nach einem Mangel. Schnelles Erreichen eines guten Vitamin-D-Spiegels.1x 50.000 IE danach 10.000 IE pro Tag für 4 Wochen200 µg/Tag200 mg /Tag
Erhaltungstherapie/ Prävention im WinterErhalten eines guten Vitamin-D-Spiegels3000 – 5000 IE150 – 200 µg/Tag– (bei Bedarf)
Erhaltungstherapie/ Prävention im SommerErhalten eines guten Vitamin-D-Spiegels400 – 2000 IE150 – 200 µg/Tag– (bei Bedarf)
Versorgung durch die Sonne im SommerErhalten eines guten Vitamin-D-Spiegels150 – 200 µg/Tag– (bei Bedarf)

Berechnung der Dosierung durch den Vitamin-D-Spiegel

Eine wirklich genaue Berechnung der richtigen Vitamin-D-Dosierung ist nur nach einem Vitamin-D-Test und Kenntnis des Vitamin-D-Spiegels möglich (siehe unten). Ein Vitamin-D-Test kann mittlwerweile auch bequem zuhause durchführt werden. Mehr Informationen hier zu im Artikel Vitamin-D-Test.

Weiter unten stellen wir Formeln zur Verfügung mit denen sich aus dem aktuellen Spiegel die nötigen Dosierungen errechnen lassen.

Im Folgenden einige Erläuterungen zu unseren allgemeinen Empfehlungen.

Kofaktoren

Vitamin D: Immer in Kombination mit Vitamin K

Vitamin D wirkt im Verbund mit einigen anderen Nährstoffen, ohne die es wirkungslos und sogar schädlich sein kann.

Der wichtigste Partner ist dabei das Vitamin K2, welches dafür sorgt, dass einige wichtige, durch Vitamin D gebildete Proteine aktiviert werden. Ohne Vitamin K2 kann Vitamin D sogar schädliche Auswirkungen haben. Denn eine gute Vitamin-D-Versorgung kann bei gleichzeitigem Vitamin-K2-Mangel zu einer schleichenden Verkalkung der Gewebe und Gefäße führen und so langfristig zahlreiche gesundheitliche Komplikationen hervorrufen, da sich das Calcium ohne Vitamin K im Körper anlagert und nicht verwertet werden kann. (17)

Bei all unseren Dosierungsempfehlungen wird daher auch Vitamin K2 mit angegeben. Dabei beziehen wir uns immer auf die natürliche Form all-trans Vitamin K2 MK7, welche die höchste Wirksamkeit aufweist und etwa acht mal wirksamer ist, als das meist synthetisch hergestellte MK4. Auch MK7 existiert in verschiedenen Formen, die als cis- und tran-Mk7 bezeichnet werden. Das immer noch verkaufte cis-K2-MK7 ist dabei sogar völlig wirkungslos, weshalb dringend auf den Zusatz “all-trans” zu achten ist. Mehr dazu in userem ausführlichen Artikel

Bedarf an Vitamin K2 ist konstant

Egal aus welcher Quelle das Vitamin D bezogen wird: Der Bedarf an Vitamin K2 bleibt bestehen. Da alle Zeichen darauf hindeuten, dass Vitamin-K2-Mangel einer der vielleicht weit verbreitetsten Nährstoffmängel ist und bei Vitamin K2 eine Überdosierung nicht möglich ist, sprechen wir eine generelle Empfehlung zur Ergänzung von Vitamin K2 aus – auch im Sommer.

Vitamin D: Wirkungslos ohne Magnesium

Da für die Umwandlung des Vitamin D in seine biologisch wirksamen Formen im Körper Magnesium benötigt wird, bleibt es wirkungslos, wenn gleichzeitig ein Magnesiummangel vorliegt. Außerdem kann eine hochdosierte Einnahme von Vitamin D durch einen erhöhten Verbrauch an Magnesium einen Magnesium-Mangel auslösen.

Wir empfehlen darum, besonders in der hochdosierten Anfangstherapie zusätzlich Magnesium einzunehmen. In allen anderen Fällen ist dies nur dann nötig, wenn der begründete Verdacht auf einen Magnesium-Mangel besteht.

Vitamin-D-Dosierung in der Anfangstherapie

Eine Anfangstherapie ist nur dann nötig, wenn bereits ein akuter Vitamin-D-Mangel vorliegt. Hier allerdings ist sie dringend zu empfehlen, da es sonst Monate dauern kann, bis die Vitamin-D-Körperspeicher gefüllt sind und sich der Vitamin-D-Spiegel normalisiert. Durch eine kurze, hochdosierte Anfangstherapie kann dieser Zeitraum extrem verkürzt werden. Einige Therapeuten setzen weitaus höhere Dosierungen von bis zu 200.000 IE ein. Wir raten aus zwei Gründen davon ab:

  1. Die Vitamin D Regulation ist ein sensibles Gleichgewichtssystem. Derart hohe Dosen bergen das Risiko, Ungleichgewichte in diesem System zu produzieren.
  2. Solche Dosierungen sind mittels der natürlichen Versorgung durch die Sonne nicht zu erreichen, vielmehr verhindert ein Schutzmechanismus sogar die Produktion solch hoher Dosen.

Anfangstherapie: Unsere Empfehlung

Unsere Empfehlung ist ein einmaliges Anfluten mit 50.000 IE, danach eine 4-wöchige Therapie mit 10.000 IE. Dies scheint uns der optimale Kompromiss aus einem raschen Auffüllen der Köperspeicher und einer schonenden Vorgehensweise. Um das sensible Gleichgewicht noch weiter zu sichern, ist hier besonders dazu zu raten, Vitamin K2 und Magnesium zusätzlich einzunehmen. Mehr hierzu auch in unserem ausführlichen Artikel.

Die richtige Vitamin-D-Dosis in der Erhaltungstherapie

Die Dosis der Erhaltungstherapie hängt, wie oben erwähnt, davon ab, wie viel Vitamin D über die Sonne gebildet werden kann. Dies ist im Sommer sehr unterschiedlich – je nachdem, wie viel Sonnenexposition tatsächlich vorliegt. Selbst bei bestem Wetter ist aufgrund von vielen Stunden Aufenthalt in geschlossenen Räumen bei vielen Menschen ein Sonnenmangel zu verzeichnen, während Menschen, die im Freien arbeiten eine weit bessere Versorgung aufweisen.

Dosierung im Sommer

Allgemeine Werte für den Sommer sind darum unmöglich zu bestimmen – wie es um die eigene Versorgung bestellt ist, kann nur individuell ermittelt werden. Die Besonnungszeiten, die nötig sind, um einen Mangel zu vermeiden, finden sich im Artikel “Vitamin D und Sonne”. Mehr Informationen zur Ermittlung der richtigen Dosierung im Sommer finden sich im Detailartikel

Dosierung im Winter

Auch im Winter schwankt der Bedarf, je nachdem, wie gut die Versorgung im Sommer war – und auch ein zweiwöchiger Strandurlaub kann natürlich ebenfalls zur Vitamin-D-Versorgung beitragen. Dennoch sollten die genannten Richtwerte einen guten Anhaltspunkt geben. Eine ausführliche Anleitung zur Dosierung im Winter und zur Auswahl eines guten Präparates findet sich im Artikel

Vitamin-D3-Dosierung vs. Vitamin-D2-Dosierung

In Deutschland enthalten fast alle Präparate Vitamin D3, das aus tierischen Produkten, meist aus Wollfett gewonnen wird. Das pflanzliche Vitamin D2 ist weit seltener aber für vegan lebende Menschen eine geeignete Alternative. Mittlerweile ist allerdings auch veganes Vitamin D3 erhältlich, das aus Flechten oder Pilzen gewonnen werden kann. Dies ist etwas teurer, aber ethisch gesehen sicher die bessere Alternative.

Uneinigkeit herrscht darüber, wie wirksam die beiden Wirkstoffe Vitamin D2 und Vitamin D3 im Vergleich sind: Während einige Studien ergaben, dass Vitamin D3 etwa vier mal wirksamer ist als Vitamin D2, konnten andere Studien keinen so starken Unterschied feststellen. (7-11)

Da Vitamin D3 jedoch die Form ist, die unser Körper mithilfe der Sonne selbst herstellt und für den Stoffwechsel benötigt, während Vitamin D2 erst umgewandelt werden muss, um verwertet werden zu können, scheint eine Überlegenheit des Vitamin D3 durchaus plausibel. Eine Empfehlung, Vitamin D2 entprechend höher zu dosieren, kann aufgrund der derzeitigen Studienlage aber nicht ausgesprochen werden. Stattdessen empfehlen wir ausschließlich Vitamin D3 als Wirkstoff zu verwenden.

Vitamin-D-Dosierung für Babys und Kleinkinder

Von besonderer Bedeutung ist Vitamin D für Säuglinge und Kleinkinder. Aufgrund fehlender Körperspeicher und des meist mangelhaften Sonnenkontakts sind sie besonders gefährdet, einen Vitamin-D-Mangel zu erleiden. Schon ein leichter Mangel kann schwere Konsequenzen für das gesamte weitere Leben haben, da Vitamin D wichig für Ausbildung des Immunsystems ist und mit dem Entstehen zahlreicher chronischer Krankheiten in Verbindung gebracht wird.

Ein starker Vitamin-D-Mangel kann außerdem die schwere Knochenkrankheit Rachitis auslösen, die zu starken Fehlbildungen des Skeletts führt. Aus diesen Gründen bekommen fast alle Säuglinge und Kleinkinder in vielen europäischen Ländern präventiv Vitamin D.

Die weit verbreitete Annahme, dass der Bedarf durch die Sonne allein zu decken ist, trifft leider meist nicht zu.

  • Säuglinge verbringen wenig Zeit in direkter Sonne
  • Häufig werden Sonnencremes verwendet
  • Babys sind oft weitgehend bekleidet

Während in tropischen Gebieten die indirekte Sonneneinstrahlung ausreicht und Babys zudem oft nackt sind, ist dies in unseren Breitengraden nicht der Fall. Folgende Dosierungen sind die Richtwerte für die verschiedenen Altersstufen:

FrühgeboreneBis zu 1000 IE/Tag zum Aufbau der Körperspeicher nach ärztlicher Absprache
0 – 1 Jahr400-500 IE/Tag oder 800 – 1000 IE alle 2 Tage
Ab 1 Jahr500-600 IE oder 1000 IE alle 2 Tage
über 2 Jahre500-600 IE oder 1000 IE alle 2 Tage von September bis Mai

Das Vitamin D kann mit 30 – 100 µg Vitamin K2 MK7 kombiniert werden.

Alles, was Eltern über Vitamin D wissen sollten, findet sich im Artikel Vitamin D für Babys und Kleinkinder.

Vitamin-D-Dosierung im Alter

Im Alter lässt die Vitamin-D-Produktion über die Sonne stark nach. Grund ist einerseits einer Veränderung der Haut, aber auch ein geringerer Spiegel an 7-Dehydro-Cholesterol – dem Ausgangsstoff für die Vitamin-D-Synthese. Besonders kritisch wird es natürlich dann, wenn mangelnde Mobilität oder Krankheit zu einem Sonnenmangel führt und die Vitamin-D-Synthese nur noch minimal stattfindet.

Aus diesem Grund kann im Alter eine generelle Einnahme von Vitamin D empfohlen werden. Dabei können in etwa die jeweils maximalen Werte der weiter oben beschriebenen Richtwerte für Erwachsene verwendet werden, wobei auch oral im Alter etwas höhere Dosierungen nötig sind, um ausreichende Blutwerte zu erreichen (30, 33):

Anfangstherapie1x 50.000 IE danach 10.000 IE pro Tag für 6 Wochen200 µg/Tag200 mg /Tag
Erhaltungstherapie/ Prävention im Winter5000 IE150 µg/Tagbei Bedarf
Erhaltungstherapie/ Prävention im Sommer1000 – 2000 IE Winterdosis bei Bettlägrigkeit150 µg/Tagbei Bedarf

Vitamin D bei Aufnahmestörungen

Bei einigen Krankheiten kann Vitamin D nicht optimal über den Darm aufgenommen werden, so dass hier eine Versorgung über die Sonne besonders wichtig ist. Im Winter muss entweder auf den Besuch eines Solariums ausgewichen werden oder es werden weit höhere Dosierungen nötig (30, 34). Aufnahmestörungen bestehen unter anderem bei: (19-22)

  • Kurzdarmsyndrom/Darmresektion,
  • Steatorrhoe (Fettstuhl),
  • Fettverdauungsstörungen
  • Zöliakie (Glutenunverträglichkeit),
  • Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung),
  • exokriner Pankreasinsuffizienz,
  • Mukoviszidose,
  • Morbus Crohn,
  • und bei Problemen der Galle.

Welche Dosierungen hier genau nötig sind, ist so individuell, dass kaum generelle Empfehlungen ausgesprochen werden können. Als Ausgangswerte können die Empfehlungen für die Dosierung im Alter verwendet werden, der Erfolg der Therapie sollte jedoch durch regelmäßige Bluttests kontrolliert werden.

Vitamin-D-Dosierung in Abhängigkeit vom Körpergewicht

Ein Teil des aufgenommenen Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert. Je mehr Fettgewebe vorhanden ist, desto mehr Vitamin D geht auf diese Weise “verloren”. Übergewichtige Menschen benötigen daher höhere Dosen, um identische Blutspiegel zu erreichen wie Normalgewichtige. (31)

Auch wenn das Körpergewicht nicht wirklich perfekt mit dem Körperfettanteil korreliert, ist das Körpergewicht dennoch ein guter Richtwert zur Betimmung der Vitamin-D-Dosierung. (32)

Unsere Allgemeinen Empfehlungen gehen von einem Bedarf etwa 50IE pro Kilogramm Körpergewicht aus, um Blutwerte über 3 ng/ml zu erreichen. Für stark Übergewichtige Menschen sollte dieser Wert jedoch deutlich nach oben angepasst werden.

Vitamin-D-Überdosierung

Lange Zeit wurde vor einer Vitamin-D-Überdosierung gewarnt, da vermutet wurde, dass sehr hohe Dosen Vitamin D zu einer stark übermäßigen Calziumaufnahme führen würden. Heute weiß man hingegen, dass diese sogenannte Hypercalzämie nur bei extremen Dosen Vitamin D auftritt. (14) Erste Anzeichen einer toxischen Überdosierung werden erst bei Dosen ab 300.000 IE oder bei einer regelmäßigen Einnahme von 40.000 IE pro Tag beobachtet. Bei 10.000 IE pro Tag konnten hingegen keine Anzeichen einer Überdosierung festgestellt werden. (15, 16) 

Da sich all diese Werte weit oberhalb dessen bewegen, was Vitamin-D-Experten heute zur Therapie und Prävention empfehlen, ist eine Überdosierung mit Vitamin D mit handelsüblichen Präparaten und bei sachgemäßer Anwendung nicht zu befürchten.

Vitamin D hochdosiert

Hochdosiertes Vitamin D hat – wie bereits besprochen –  einen wichtigen Platz in der Anfangstherapie nach einem Vitamin-D-Mangel. Gemäß der Annahme „Viel hilft viel“ werden teilweise aber auch sehr hohe präventive Dosierungen und Vitamin-D-Spiegel empfohlen.

Der Nutzen solcher Therapien ist jedoch alles andere als erwiesen. Bei Jahres-Dosen, die den Bedarf für ein ganzes Jahr decken sollten, wurden sogar negative Auswirkungen auf die Knochengesundheit festgestellt. (17) Bei sehr hohen Dosen kommt es zu hohen Konzentrierungen an „freiem“ ungebundenen Vitamin D und 25-OH-Vitamin-D – die Folgen hiervon sind unklar und potenziell negativ. (18)

Weiterhin ist hier die Versorgung mit den Kofaktoren kritisch zu sehen, was ebenfalls negative Auswirkungen haben kann. Es ist darum anzuraten, in der Prävention sehr hohe Dosierungen zu meiden und den Blutspiegel im aktuell empfohlenen Bereich zwischen 35 und 60 ng/ml zu halten.

Sinnvoll ist Vitamin D hochdosiert nur in der kurzfristigen Anfangstherapie einzusetzen, wo hohe Dosen nötig sind, um einen Mangel schnell zu beseitigen.

Errechnung der genauen Dosis aus dem Vitamin-D-Spiegel

Die benötigte Vitamin-D-Dosierung lässt sich aus dem Vitamin-D-Spiegel im Blut errechnen, der mithilfe eines einfachen Tests ermittelt werden kann. Der Vitamin-D-Spiegel gibt so einen guten Eindruck sowohl von der Vitamin-D-Versorgung, als auch vom Zustand der Vitamin-D-Speicher.

Hier die gängige Interpretation des Vitamin-D-Spiegels. Vitamin-D-Spiegel

Berechnung der genauen Vitamin-D-Dosierung

Ist der aktuelle Vitamin-D-Spiegel bekannt, lässt sich die Vitamin-D-Dosierung berechnen, die zum Erreichen eines bestimmten Wunschwertes benötigt wird. Berechnet wird die Dosis an Vitamin D, die zusätzlich zum aktuellen Lebenswandel nötig ist. (12) Dies gilt natürlich nur, wenn der Lebenswandel und die äußeren Umstände in etwa gleich bleiben. Denn der aktuelle Vitamin-D-Spiegel ist der Gleichgewichtszustand, der sich aufgrund des aktuellen Lebenswandels und der durchschnittlichen Sonnenexposition eingestellt hat. Nur sofern daran nichts verändert wird, lässt sich berechnen, wie viel zusätzliches Vitamin D nötig ist, um den Spiegel auf einen bestimmten Wert anzuheben.

Dies findet seine Grenzen aber schon in den Jahreszeiten: Im Winter fällt die Sonne als Vitamin-D-Quelle weg, so dass hier meist höhere Dosen nötig sind, als eine im Sommer rechnerisch ermittelte. (13)

Sofern aber äußere Parameter gleich bleiben und pro 70 kg Körpergewicht gelten folgende Faustregeln:

Anfangstherapie

Eine kurzfristige Einnahme von 10.000 IE/Tag erhöht den Blutspiegel um etwa 1 ng/ml.

Formel: Gesamt-Dosis = (Zielwert – Ist-Wert) x 10.000 IE

Beispiel: Ist der Anfangswert 20 ng/ml und soll auf 30 ng/ml erhöht werden, so sind mindestens 100.000 IE nötig. Dies entspricht einer täglichen Einnahme von 10.000 IE über etwa 2 Wochen. Gesamtdosis = (30 – 20) x 10.000 = 10 x 10.000 = 100.000

Erhaltungstherapie

Eine fortgesetzte, regelmäßige Einnahme von zusätzlichen 100 IE Vitamin/Tag erhöhen den Blutwert langfristig um etwa 1 ng/ml.

Formel: Tägliche Dosis = (Zielwert – Ist-Wert) x 100 IE

Beispiel: Um einen Anstieg von 20 ng/ml auf 30 ng/ml zu erreichen, wäre also eine zusätzliche tägliche Dosis von 1000 IE notwendig. Bis dieser Wert auf diesem Weg erreicht wird, würde es allerdings Monate dauern, weshalb hier meist mit den hohen Dosen der Anfangstherapie gearbeitet wird. Die ermittelte Dosis entspricht aber auch der Erhaltungsdosis: Diese Dosis ist auch notwendig, um den Zielwert nach der Anfangstherapie langfristig zu stabilisieren.

Genaue Berechnung pro Körpergewicht

Die Dosierung kann auf das Körpergewicht angepasst werden, indem das Ergebnis mit einem Korrekturfaktor multipliziert wird. Korrekturfaktor = Körpergewicht /70

Winterdosis

Da im Winter die Vitamin-D-Produktion durch die Sonne ausfällt, lässt sich die nötige Dosis Vitamin D hier auch ohne Kenntnis des Vitamin-D-Status empfehlen, da der gesamte Bedarf allein aus den Körperspeichern gedeckt wird. Diese Empfehlungen finden ihre Grenzen da, wo schon zu Beginn des Winters ein extremer Vitamin-D-Mangel vorliegt. Studien ergaben, dass folgende Dosierungen nötig sind, um die entsprechenden Spiegel bis zum Ende des Winters aufrecht zu erhalten:

20 ng/ml800 IE
30 ng/ml2000 – 3000 IE
40-60 ng/ml4000 – 6000 IE

Da in unseren Augen gute Werte bei 40-60 ng/ml erreicht werden, empfehlen wir hier 4000 IE als Richtwert.

Fazit Vitamin-D-Dosierung

Vitamin D ist ein lebenswichtiges Vitamin. Im Winter und bei wenig Sonnenkontakt wird eine Supplementierung heute dringend empfohlen. Die für optimale Vitamin-D-Spiegel nötigen Dosierungen liegen dabei meist höher, als die von Ernährungsbehörden empfohlenen Mengen und lassen sich bei bekanntem Vitamin-D-Spiegel leicht individuell ermitteln. Von höheren Dosierungen ist aufgrund unbekannter Auswirkungen derzeit abzuraten.

Quellen

  1. Vieth R (2006) Critique of the considerations for establishing the tolerable upper intake level for vitamin D: critical need for revision upwards. J Nutr 136:1117–1122 PMID: 16549491
  2. Heaney RP, Holick MF (2011) Why the IOM recommendations for vitamin D are deficient. J Bone Miner Res 26:455–457 PMID: 21337617
  3. Hollis BW (2005) Circulating 25-hydroxyvitamin D levels indicative of vitamin D sufficiency: implications for establishing a new effective dietary intake recommendation for vitamin D. J Nutr 135:317–322 PMID: 15671234
  4. Holick MF (2007) Vitamin D Deficiency. New England Journal of Medicine 357:266–281 DOI: 10.1056/NEJMra070553
  5. Aspray TJ, Bowring C, Fraser W, Gittoes N, Javaid MK, Macdonald H, Patel S, Selby P, Tanna N, Francis RM (2014) National Osteoporosis Society Vitamin D Guideline Summary. Age and Ageing 43:592–595 DOI: 10.1093/ageing/afu093
  6. Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, Gordon CM, Hanley DA, Heaney RP, Murad MH, Weaver CM (2011) Evaluation, Treatment, and Prevention of Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 96:1911–1930 DOI: 10.1210/jc.2011-0385
  7. Heaney RP (2005) The Vitamin D requirement in health and disease. J Steroid Biochem Mol Biol 97:13–19 PMID: 16026981
  8. Tripkovic L, Lambert H, Hart K, et al (2012) Comparison of vitamin D2 and vitamin D3 supplementation in raising serum 25-hydroxyvitamin D status: a systematic review and meta-analysis123. Am J Clin Nutr 95:1357–1364 PMCID: PMC3349454
  9. Trang HM, Cole DE, Rubin LA, Pierratos A, Siu S, Vieth R (1998) Evidence that vitamin D3 increases serum 25-hydroxyvitamin D more efficiently than does vitamin D2. Am J Clin Nutr 68:854–858 PMID: 9771862
  10. Holick MF, Biancuzzo RM, Chen TC, Klein EK, Young A, Bibuld D, Reitz R, Salameh W, Ameri A, Tannenbaum AD (2008) Vitamin D2 Is as Effective as Vitamin D3 in Maintaining Circulating Concentrations of 25-Hydroxyvitamin D. J Clin Endocrinol Metab 93:677–681 PMCID: PMC2266966
  11. Armas LAG, Hollis BW, Heaney RP (2004) Vitamin D2 Is Much Less Effective than Vitamin D3 in Humans. The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 89:5387–5391 DOI: 10.1210/jc.2004-0360
  12. Spitz J (2011) Superhormon Vitamin D So aktivieren Sie Ihren Schutzschild gegen chronische Erkrankungen. Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München
  13. Andersen R, Mølgaard C, Skovgaard LT, et al (2005) Teenage girls and elderly women living in northern Europe have low winter vitamin D status. Eur J Clin Nutr 59:533–541 PMID: 15714215 25.
  14. Hathcock JN, Shao A, Vieth R, Heaney R (2007) Risk assessment for vitamin D. Am J Clin Nutr 85:6–18 PMID: 17209171
  15. Vieth R (1999) Vitamin D supplementation, 25-hydroxyvitamin D concentrations, and safety. Am J Clin Nutr 69:842–856 PMID: 10232622
  16. Vieth R, Chan PC, MacFarlane GD (2001) Efficacy and safety of vitamin D3 intake exceeding the lowest observed adverse effect level. Am J Clin Nutr 73:288–294 PMID: 11157326
  17. Masterjohn C (2007) Vitamin D toxicity redefined: vitamin K and the molecular mechanism. Med Hypotheses 68:1026–1034 PMID: 17145139
  18. Sanders KM, Stuart AL, Williamson EJ, Simpson JA, Kotowicz MA, Young D, Nicholson GC (2010) Annual high-dose oral vitamin D and falls and fractures in older women: a randomized controlled trial. JAMA 303:1815–1822 PMID: 20460620
  19. Vieth R (2005) The Pharmacology of Vitamin D, Including Fortification Strategies. In: Feldman D, Glorieux FH, Pike JW (eds) Vitamin D, 2nd ed. Elsevier Academic Press, Amsterdam/Boston, pp 995–1015
  20. Thompson GR, Lewis B, Booth CC (1966) Absorption of vitamin D3-3H in control subjects and patients with intestinal malabsorption. J Clin Invest 45:94–102 PMCID: PMC292670
  21. Lo CW, Paris PW, Clemens TL, Nolan J, Holick MF (1985) Vitamin D absorption in healthy subjects and in patients with intestinal malabsorption syndromes. Am J Clin Nutr 42:644–649 PMID: 4050723
  22. Leichtmann GA, Bengoa JM, Bolt MJ, Sitrin MD (1991) Intestinal absorption of cholecalciferol and 25-hydroxycholecalciferol in patients with both Crohn’s disease and intestinal resection. Am J Clin Nutr 54:548–552 PMID: 1652198
  23. Avioli LV (1969) Absorption and metabolism of vitamin D3 in man. Am J Clin Nutr 22:437–446 PMID: 4305087
  24. Veugelers P, Ekwaru J (2014) A Statistical Error in the Estimation of the Recommended Dietary Allowance for Vitamin D. Nutrients 6:4472–4475 DOI: 10.3390/nu6104472
  25. Cashman KD, Hill TR, Lucey AJ, et al (2008) Estimation of the dietary requirement for vitamin D in healthy adults. American Journal of Clinical Nutrition 88:1535–1542 DOI: 10.3945/ajcn.2008.26594
  26. Heaney R, Garland C, Baggerly C, French C, Gorham E (2015) Letter to Veugelers, P.J. and Ekwaru, J.P., A Statistical Error in the Estimation of the Recommended Dietary Allowance for Vitamin D. Nutrients 2014, 6, 4472–4475; doi:10.3390/nu6104472. Nutrients 7:1688–1690 PMCID: PMC4377874
  27. Vieth R (2004) Why the optimal requirement for Vitamin D3 is probably much higher than what is officially recommended for adults. J Steroid Biochem Mol Biol 89–90:575–579 PMID: 15225842
  28. Vieth R (2009) Experimentally observed vitamin D requirements are higher than extrapolated ones. American Journal of Clinical Nutrition 90:1114–1115 DOI: 10.3945/ajcn.2009.28414
  29. Krzyścin JW, Guzikowski J, Rajewska-Więch B (2016) Optimal vitamin D3 daily intake of 2000IU inferred from modeled solar exposure of ancestral humans in Northern Tanzania. J Photochem Photobiol B, Biol 159:101–105 PMID: 27043260
  30. Mazahery H, von Hurst PR (2015) Factors Affecting 25-Hydroxyvitamin D Concentration in Response to Vitamin D Supplementation. Nutrients 7:5111–5142 PMCID: PMC4516990
  31. King RJ, Chandrajay D, Abbas A, Orme SM, Barth JH (2017) High-dose oral colecalciferol loading in obesity: impact of body mass index and its utility prior to bariatric surgery to treat vitamin D deficiency: Vitamin D and obesity. Clinical Obesity 7:92–97 DOI: 10.1111/cob.12176
  32. Zittermann A, Ernst JB, Gummert JF, Börgermann J (2014) Vitamin D supplementation, body weight and human serum 25-hydroxyvitamin D response: a systematic review. Eur J Nutr 53:367–374 PMID: 24292820
  33. Whiting SJ, Calvo MS (2010) Correcting poor vitamin D status: do older adults need higher repletion doses of vitamin D3 than younger adults? Mol Nutr Food Res 54:1077–1084 PMID: 20440693
  34. Saksa N, Neme A, Ryynänen J, Uusitupa M, de Mello VDF, Voutilainen S, Nurmi T, Virtanen JK, Tuomainen T-P, Carlberg C (2015) Dissecting high from low responders in a vitamin D3 intervention study. J Steroid Biochem Mol Biol 148:275–282 PMID: 25448738
  35. Heaney RP (2013) What Is Vitamin D Insufficiency? And Does It Matter? Calcified Tissue International 92:177–183 DOI: 10.1007/s00223-012-9605-6



103 Responses to “Vitamin D Dosierung”

  1. Hallo Herr Rotter, ich bin auf Ihre Seite gestoßen und bin begeistert von Ihren Ausführungen. Ich bin 71 Jahre und hatte einen Vitamin D-Mangel. Bekam Dekristol verschrieben und nehme es seit 1,5 Jahren 1 mal wöchentlich. Mein jetziger Calciumwert ist 72.0 mg/l im Blut. Reicht es wenn ich jetzt täglich 2x 2000IE /Tag
    Vit D nehme? Auch habe ich seit einiger Zeit morgens Verspannungen im Nacken und im Rücken. Könnte da ein Zusammenhang zu Dekristol bestehen? Für eine Antwort wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen Clementa

    • Hallo,

      wir halten generell nicht viel von Wochendosen, da Vitamin D nur bei täglicher Einnahme voll wirksam ist.
      20.000 IE pro Woche entspräche zudem nur knapp 3000IE pro Tag.
      Die vorgschlagene tägliche Einnahme wäre also sogar hochdosierter und wirkungsvoller.

      Am Calciumwert lässt sich nicht so viel ablesen – der hängt ja auch davon ab, wie viel Calcium Sie zu sich nehmen.

      Verspannungen im Nacken haben soviele mögliche Ursachen, dass man darüber nur spekulieren könnte.

      Grüße

  2. Sehr geehrter Herr Rotta,
    Ich hatte Ihnen letzten Monat einige Fragen zum Thema Vitamin D in der Stillzeit gestellt und möchte mich ersteinmal sehr herzlich für Ihre ausführliche Antwort und Hilfe bedanken!
    Etwas unklar bin ich jedoch mit der Frage, wie lange nach der täglichen Einnahme von 5000 i.E, wie sie in der Stillzeit empfohlen werden, ich einen neuen Bluttest in Erwägung ziehen sollte, um meinen neuen Wert zu kontrollieren. Sollte der angestrebte Wert erreicht sein, wie sähe in etwa der Wert zur Erhaltung bei Stillenden aus? (Ließe sich dieser aus der normalen Tabelle Sommer/Winter entnehmen?)
    Sie schreiben auch, dass meim 2 jähriger bei einer durch mich eingenommen Menge von 5000 i.E/tägl. Keine zusätzliche Supplementierung braucht. Aber gilt das auch für nicht vollgestillte Kinder? Kennen Sie dazu Quellen, in die ich mich einlesen kann?
    Dass die Muttermilch einer gut versorgten Frau etwa 400 i.E. enthält, bedeutet das pro Liter oder allgemein, dass das die Menge ist, die ein Kind etwa damit aufnimmt?
    Vielen Dank für Ihre Mühe,
    Alexandra

    • Hallo,

      sie könnten nach etwa 8 Wochen einen Test machen lassen.
      Die Angabe geht von der durchschnittlichen Trinkmenge eines Säuglings aus – bei nicht voll gestillten Kindern wäre die Versorgung also nicht in gleicher Weise gegeben.
      Es geht hierbei nicht um einen zu erreichenden Wert, sondern 5000IE pro Tag sind nötig, damit genug in die Muttermilch übergeht.

      Grüße

  3. Hallo Herr Rotter,

    derzeit nehme ich seit ca. 1 Woche aufgrund meines sehr starken Mangel (-24) 20.000 IE und 200mg K2 täglich ein. Leider bemerke ich plötzlich Schmerzen in der Nierengegend. Kann dies eine mögliche Nebenwirkung sein? Viele Grüße Kathi

    • Hallo,

      ja, das ist möglich. Wir empfehlen nicht mehr als 10.000 IE pro Tag und – 2 Liter Wasser trinken.

      Grüße

  4. Sehr geehrter Herr Rotter,
    vor einigen Wochen litt ich an extremer Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Es wurde daraufhin zufällig ein Vitamin D3-Mangel festgestellt (15,8 ng/ml). Man empfahl mir die Einnahme von Vitamin D3. Erst 1000 Einheiten, dann 4000 Einheiten zuletzt 20 000 Einheiten (4×5000),Letzteres mit K2 (800 MCG) gepaart.
    Ich habe inzwischen 12 Tage diese hohe Dosis eingenommen. Inzwischen wurde ein Wert im Normalbereich (123 nmol/ml) durch meine Hausärztin festgestellt.
    Seit einigen Tagen habe ich plötzlich aufgetretene extreme Probleme in meinem rechten Schultergelenk. Heute nach einer Röntgenuntersuchung sagte man mir, dass sich dort Kalk abgelagert hat. Vor ca. 6 Jahre habe ich bereits eine Koloskopie machen lassen und hatte danach dort keine Probleme mehr.
    Kann die Ablagerung mit der hohen D3-Einnahme zusammenhängen? Sollte ich jetzt die D3-Einnahme abbrechen? War es ein Fehler gleichzeitig kein Magnesium einzunehmen? Das wurde leider nicht gemessen, aber ich hatte häufiger Muskelkrämpfe.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Empfehlungen

    Gabi.

    • Hallo,

      bei Kalkablagerungen wäre eher das Vitamin K2 entscheidend, dass sie aber scheinbar mit eingenommen haben.
      123nmol/l (ich nehme an l nicht ml?) ist noch kein übermäßig hoher Wert.
      Bei einer solchen Kalkeinlagerung spielen mangelende Durchblutung und Vorverletzungen meist eine Rolle, so dass unklar ist, inwiefern hier das Vitamin D dafür verantwortlich sein kann.

      Von der Nährstoff-Seite her könnte Vitamin K2 vielleicht helfen – zumindest bei Blutgefäßen kann es Kalkablagerungen abbauen.
      300µg K2 MK7 (MK7 nicht MK4!) in diesem Fall – überlicherweise zusätzlich zu einer traditionellen Therapie.

      Grüße

  5. Sehr geehrter Herr Rotta,
    ich habe einige Fragen zum Thema Vitamin D und Stillzeit, die mir mein Arzt nicht beantworten kann:
    Meine Blutuntersuchung letzten Monat ergab einen 25-OH-Cholecalcifeeolwert von 20,5 mcg/l.
    Dadurch dass ich meinen 2jährigen Sohn noch recht häufig stille, möchte ich nicht schnell auffüllen, sondern lieber niedriger dosiert und langsam. Ich nehme bereits durch Nahrungsergänzungsmittel für die Stillzeit etwa 1000 IE ein (erst nachdem die Werte gemessen wurden). Mein Sohn bekommt seit Geburt 500 IE. Nachdem ich vor einer Woche auf ihre Seite gestoßen bin, sind wir täglich etwa 20 Minuten “umgeschützt” in der Sonne (Arme und Beine frei, keine Sonnencreme). Nun meine Fragen diesbezüglich:
    Wie viele Einheiten werden in dieser Zeit zusätzlich durch Sonne etwa gebildet?
    Wie lange dauert es etwa, wenn ich 2000iE zusätzlich zum Sonnenbaden im Sommer einnehme um meinen Wert auf 30 (oder 40?) zu steigern?
    Kann ich meinem Sohn zu meiner eigenen Supplementierung (die er ja quasi auch noch über die Muttermilch aufnimmt) im Sommer 1000iE geben? und wäre das nicht zu viel wenn man täglich Sonne (bis September), die Kinderdosis und Vitamin D über die Muttermilch erhält? Oder habe ich da einen Denkfehler?
    Meinen Recherchen zufolge ist die sichere höchstdosis bei Stillendem 10.000iE/ tägl. Und bei Kindern 5.000iE/ tägl. ich habe Sorge, diesen Wert bei meinem Sohn gerade im Sommer zu überschreiten.
    Vielen Dank für das Lesen und ihre informative Seite!

    • Guten Tag,

      die Muttermilch enthält überhaupt nur Vitamin D, wenn die Mutter täglich mit ausreichend Vitamin D versorgt wird.
      Wichtig ist täglich, weil nur die freie, unverstoffwechselte Form in die Muttermilch übergeht, welche nur 24 Stunden im Körper zirkuliert.

      Ausreichende Konzentrationen erreicht die Muttermilch erst ab einer Aufnahme von 5000-6000 IE pro Tag aus allen Quellen (Sonne + Präparate). Davon kommen dann etwa 400IE beim Kind an.
      Je nach Hauttyp produzieren 20min sommerliche Mittagssonne ungefähr diese Menge, wenn Sie Badebekleidung tragen, es nicht bewölkt ist und Sie keine Sonnenschutzmittel verwendenden. Nach 15 Uhr wird nicht mehr viel Vitamin D hergestellt.

      Die sicherste Methode für Stillende ist in unseren Augen eine Supplementation der Mutter mit 5000IE pro Tag.
      Das Kind braucht dann keine Supplemente.

      Wenn Ihr Sohn bereits 500IE bekommt und täglich in der Sonne ist, sollte seine Versorgung ok sein.
      Durch Ihre eigene Therapie ist keine Überdosierung zu befürchten, da er ja nicht mehr voll gestillt wird.
      Im Herbst können Sie die Dosis für Ihren Sohn dann erhöhen.

      Wie lange Sie brauchen, um über 40 ng/ml zu kommen ist schwer zu sagen, da die Aufnahme durch die Sonne schwer einzuschätzen ist.

      Grüße

  6. Eine für mich wichtige Frage ist folgende:
    Sie schhreiben unter Richtwerte für gesunde Erwachsene: Anfangstherapie: 1x50000IE
    danach 10000 IE tgl. für die Zeit von 4-Wochen
    Dann schreiben Sie : Anf.-Therapie :Unsere Empfehlung: Anfluten 50.000IE einmalig,
    danach eine SECHSWÖCHIGE-THERAPIE mit tgl. 10.000IE.
    Die Diff. zu 1. Empfehlung beträgt zwei Wochen Mehreinnahme=14x10000IE=140000IE
    Was ist richtig??
    MfG. A.Rosenthal

    • Hallo,

      wurde korrigiert. Die allgemeine Empfhelung lautet auf vier Wochen – je nach Körpergewicht und Metabolismus können aber auch 6 Wochen nötig werden.

      Grüße

  7. Könnten sie mir bitte weitere Infos über die Anfangs Therapie in der Schwangerschaft geben? 10.000IE pro Tag,oder mehrmals am Tag?Vit K und Magnesium sicher auch in der Schwangerschaft?Vielen Dank

    • Hallo,

      ja, für Schwangere und besonders Stillende ist der Vitamin-D-Bedarf etwas höher.
      Hier ist zu beachten, dass eine tägliche Einnahme erfolgen sollte und der Spiegel über 40 ng/ml angehoben.

      Nur so ist eine ausreichende Versorgung des Babys über die Nabelschnur und die Muttermilch gegeben.

      Grüße

  8. Hoffe das bleibt meine gelenke schmerzen weg .nehme anfang therapie d3 fur 10 tage 40 000 iu plus 4 kapseln k2 dazu opc und astaxantin… dann werde es senken .fühle mich gut und bin endlich schonn nach 3 tag schmerzfrei…

  9. Hallo, Herr Rotter!
    Erstmal danke für den informativen Artikel.
    Mein Vitamin D Wert beträgt im Moment 25. Ich will ihn jetzt auf 60 hoch bekommen.
    D.h. ich nehme jetzt einmal 50000 Einheiten, und dann die nächsten 40 Tage jeweils 10000 Einheiten.Dann sollte ich ja bei 60 angekommen sein. Um den Wert zu halten brauche ich laut meiner Rechnung ca. 5000 Einheiten täglich. Reicht es dann wenn ich jeden zweiten Tag 10000 Einheiten nehme und dann auch nur an diesem Tag Vitamin K2? Meine Kapseln sind übrigens vegan, wenn das einen Unterschied in Dosierung macht.
    Vielen Dank im Voraus.
    MfG Lukas

    • Hallo,

      das ist möglich, ja. Die Frage ist, ob man es dann nicht noch eher vergisst, als bei einer täglichen Einnahme.

      Grüße

  10. Hallo,

    habe Bluttest gemacht. Calcidiol 4,9ng.
    Das ist wohl sehr wenig. Es wird jetzt ein weiterer Bluttest gemacht um das Parathormon ( Hyperparathyreodismus) zu prüfen.
    Da ich insgesamt nicht bei bester Gesundheit bin, würde ich das D3 gerne langsam erhöhen. Nun meine Frage : Kann ich auch mit geringeren Dosen ( z.B. 5000 i.E. täglich ) über einen längeren Zeitraum zu einem halbwegs normalen D3 Wert kommen?
    FG Matthias

  11. Hallo, sehr geehrte Damen u. Herren.
    Mei Vitamin -D-Spiegel ist lt.Labor <4 ng/ml, daher erhblicher Mangel festzustellen.
    Vermutlich liegt durch Darmstörungen auch ein Mangel an Vitamin K2-Mk7 vor.
    Durch die weitere Erkrankung mit Herzrythmus-Störungen bin ich unsicher, ob ich Vitamin -K2-in die Therapie mit hochdosiertem Vitamin D einbeziehen darf.
    Mdikamente zur Blutverdünnung nehme ich z.Zt. noch nicht.
    Ich möchte Vitamin -D- kombinieren mit K2 sowie Magnesium. Was würden Sie machen.
    MfG. Alfred

    • Guten Tag,

      Ratschläge im Zusammenhang mit Medikamenten und Krankheiten dürfe aus rechtlichen Gründen nicht über das Internet erfolgen.
      Vitamin K2 hat keine uns bekannten Komplikationen mit Herz-Rhythmusstörungen.

      Grüße

  12. Margot Spiess:

    Hallo Herr Rotter!
    Erstmals danke für diese tolle Seite … es ist echt interessant ihre Erklärungen zu lesen!
    Meine Frage:
    Ich habe rheumatroide Arthritis und möchte nun gerne zusätzlich zu meinen Biologiker Medikamenten Vitamine einnehmen.
    Mein aktueller Vitamin D Blutwert ist 33,2 ng/ml.
    Wenn ich also 1x 50.000i.E. nehme und dann für 4 Wochen tägl. 10.000i.E. + 200 K2, ist das dann so richtig? Magnesuim sollte ich dann auch 200mg dazunehmen, oder?

    • Hallo,

      das sind unsere Richtwerte aus dem Text, ja.
      Welche Blutwerte damit erreicht werden, ist individuell nicht ganz vorhersehbar – am Besten dann nochmals testen lassen.

      Grüße

  13. Mangel 13.6 ng/I Frage mein wert ist zu tief. Habe ständiges Muskelzucken wie popkorn fasst übertal im Körper seit zwei Monaten. Ich war beim Arzt und er gab mir eine Ampulle zum von Streuli 300000 IU zum trinken. Das Muskelzucken ist noch daund es war vor zwei Wochen. Im Buch habe ich gelesen das Muskelzucken Typisch ist bei Vitamin D Mangel. Frage wie komme ich schnell auf den normalwert zbs.. 50ng/l . Nehme momentan Tropfen weiter VD3 1000 IU 10Tropfen a 100. Was ist die beste Dosierung. Ich nehme auch täglich 1 Tablette Barocca. Kommt das Muskelzucken vom D Mangel oder ist es was anderes?? Besten Dank für die Antwort:))

    • Hallo,

      Muskelzucken tritt bei Vitamin-D-Mangel auf, aber auch bei Magensium und Salzmangel, deshalb ist das nicht genau zu sagen.
      Bei diesem niedrigen Wert mag es aber gut sein.

      Unsere Dosierungempfehlungen finden Sie im Artikel – 1000IE sind bei einem so schweren Mangel für viele Menschen auch im Sommer zu wenig.

      Grüße

  14. Hallo Herr Rotter,
    meine Tochter (3,5 Jahre) hat einen Vitamin D Wert von 20 ng/ml. Welche Stoßtherapie und Erhaltungsdosierung an Vitanmin D3, K2 und ggf. Magnesium ist für das Alter zu empfehlen? Der Arzt hat ihr 1000 IE pro Tag in Tablettenform vorgegeben. Danke und beste Grüße

    • Hallo,

      mit dieser Dosierung allein erreichen Sie nach einigen Monaten vermutlich einen Spiegel um die 35ng/ml, hinzu kommt nun aber (hoffentlich) noch der Sommer, so dass es ausreichen könnte, Spiegel von 40ng/ml zu erreichen, was empfehlenswert ist.

      Ein Stoßtherapie macht man in diesem Alter selten.
      K2 berechnen wir mit 3µg pro kg Körpergewicht und Tag.
      Magnesium liegt in dem Alter bei ungefähr 150mg/Tag

      Viele Grüße!

  15. Hallo. Wenn ich in der Erhaltungsphase/ Präventionsphase Sommer angekommen bin empfehlen sie 400-1000 IE . Ist das eine Tagesdosis oder Wöchentlich einzunehmen? Gruß

    • Hallo,

      richtiger ist, dass man im Sommer eigentlich nichts empfehlen kann, weil die Sonnenexposition so sehr unterschiedlich ist.
      Bei dem akuellen Sommer dürfte sie jedoch bei kaum jemanden ausreichen :-)

      Dies ist trotzdem sehr individuell.
      Wochendosen empfehlen wir generell nicht.

      Grüße

  16. Hallo! Ich habe bei meinem Anbieter von Vitamin K2 (MK-7) die Wahl zwischen 100 mcg und 200 mcg. Sie empfehlen ja 150. Ist es besser, zu viel oder zu wenig einzunehmen? Im Moment befinde ich mich noch in der Anfangstherapie mit 10.000 i.U. Vitamin D3, da ist ja 200 mcg Vitamin K2 gut. Aber was mache ich, wenn ich dann auf 5.000 reduziere, oder wie viel K2 nehme ich, wenn ich kein D3 einnehme? 100 oder 200 mcg?
    Vielen Dank!

    • Hallo,

      richtiger ist, das man von mindestens 2µg K2 pro kg Körpergewicht ausgeht.
      Da man für Empfehlungen das das mittlere Normgewicht 75kg verwendet, ergibt das in den allgemeinen Empfehlungen eben 150µg.
      Sie können sich also selbst ausrechen, welche Dosis für Sie besser passt.

      Grüße

  17. Hallo
    Mein Sohn ist 15,5 Jahre jung und hat einen Vitamin D-Wert von 15 ng/ml. Sein Hautarzt hat gesagt er soll jetzt 4 Wochen lang 2 000 I.E. Vitamin D zu sich nehmen und dann würde er noch mal einen Bluttest machen. Nachdem was ich alles jetzt hier gelesen habe, mit zuerst auffüllen und bez. Vit. K2 und Magnesium bin ich total verunsichert.
    MfG

    • Hallo,

      die hier beschriebene Therapie ist eine neuere Entwicklung, die jedoch durch zahlreiche Vitamin-D-Experten unterstützt wird.
      Ihr Hausarzt empfiehlt die gewöhnliche Standard-Therapie, die auch zum Ziel führt, wenngleich nicht so zuverlässig und langsamer.

      Von den Kofaktoren wissen die meisten Hausärzte nichts – diese Dinge weiß man erst seit wenigen Jahren und die meisten Ärzte verharren auf dem Stand ihrer Ausbildung, die ja oft schon 10 bis 20 Jahre zurückliegt.

      Grüße

  18. Hallo Herr Rotter,
    Nach dreiwöchigen Einnahme von VitD 10.000 tgl. +k2 und magnesium liegt mein wert aktuell bei 61. Mein Hausarzt ist der Meinung dies sei viel zu hoch. Ich habe eigenständig die VitD Therapie gemacht ohne sein Wissen und ich fühle mich sehr gut mit diesem wert. (Vorher ständig müde abgeschlagen usw) wie lautet ihre Empfehlung der weiteren einnahme? Ich bin gerade etwas verunsichert worden durch meinen (alteingesessenen) Arzt. Vielen dank für ihre Antwort und Mühe

    • Hallo,

      in ng/ml?
      Das halte ich für einen guten Wert, höher macht allerdings in meinen Augen keinen Sinn.
      Man könnte nun zur Erhaltungstherapie übergehen – die Dosis ist hier im Sommer sehr individuell, je nachdem welchen Beitrag die Sonne noch leistet.

      Grüße

  19. Hallo Herr Rotter,
    Sie empfehlen die Einnahme von Vitamin D nur in der Kombination mit Vitamin K2.
    Dies ist eine weit verbreitete Empfehlung… aber ist sie auch richtig?
    Sollte Vitamin K2 nicht nur dann genommen werden, wenn ein Mangel an Vitamin K2 vorhanden ist?
    Warum sollte man immer automatisch Vitamin K2 nehmen, wenn man Vitamin D substituiert?
    Dr. Raimund von Helden, der das Buch “Gesund in sieben Tagen” geschrieben hat, beschreibt in einem Artikel, dass eine Einnahme von Vitamin K2 nicht zwangsläufig notwendig ist.
    Wie ist Ihre Meinung dazu? Können Sie Die Meinung von Dr. von Helden entkräften und Argumente aufzeigen, die es doch ratsam erscheinen lassen, auf jeden Fall immer auch Vitamin K2 einzunehmen?
    Viele Grüße, Wolfgang Hermann

    • Hallo,

      es hat sich gezeigt, dass hohe Dosen Vitamin D gesundheitsschädlich sein können, wenn ein Vitamin-K2-Mangel vorliegt.
      (So sind zum Beispiel Nierensteine eine Berufskrankheit von Strandwachen – durch die hochen Vitamin-D-Werte und K2-Mangel entstehen die Steine.)

      Es liegen derzeit zu wenig Daten über die Vitamin-K2-Versorgung der Bevölkerung vor, um sie final einschätzen zu können.
      Unter normalen Umständen werden wir von Bakterien in unserem Darm mit Vitamin K2 versorgt. Da Darmgesundheit allgemein schlecht ist (Antibiotika, zu viel Zucker, Junk-Food, Stress etc.), geht man davon aus, das Vitamin-K2-Mangel extrem verbreitet ist. Einen vernünftigen Test gibt es leider noch nicht.

      Da Vitamin K2 nicht überdosisert werden kann, kommen deshalb viele Therapeuten zu der Ansicht, dass es sicherer ist, bei einer Vitamin-D-Substitution generell eine Einnahme von K2 zu empfehlen. Im schlimmsten Fall ist das etwas teurer, ziemlich sicher verhindert es aber in sehr vielen Fällen gesundheitliche Risiken.

      Dies ist einfach eine pragmatische Entscheidung, die aus der Abwägung von Kosten, Nutzen und Risiken hervorgeht.

      Viele Grüße!

  20. Guten Tag, Herr Rotter,

    habe nach einer regelmaäßigen Einnahme ohne vorherigen Bluttest von 2.500 i.E. Vidtamin D + 100 mg K2 einen nun gemessenen Blutwert von 23 ng/ml. Ich möchte ihn kurzfristig auf das Doppelte erhöhen. Habe mir dazu Kapseln mit 5.000 i. E. und 200 K2 besorgt (die ich jetzt seit 2 Wochen nehme). Nachdem ich nun hier nachgelesen habe, würde das wohl ausreichen aber sehr lange dauern. Wie kann ich ausgehend von den vorherigen Angaben schneller auf meinen angestrebten Wert von 50 ng/ml kommen? Täglich 10.000 i.E. für 4 Wochen? Oder 1x Stoßtherapie?
    Freue mich auf Ihre Antwort! Viele Grüße, Birgit Tümmers

    • Hallo,

      das zeigt einmal mehr, wie sehr die nötigen Dosierungen unterschätzt werden!
      5000 IE sind eine ausreichende Winterdosis – meist reichen auch 4000 IE um vernünftige Spiegel zu erreichen.

      Bei einem Wert von 23 ng/ml wird in der Tat eine Stoßtherapie wie hier beschrieben empfohlen.

      Grüße

  21. Hallo,meine Tochter hat einen schweren Mangel an Vitamin D.Im Moment nimmt sie 2000 I.E.Ich habe gelesen das sie mit dieser Dosierung wohl nicht weit kommt.Der Arzt würde die höhere Dosierung verschreiben aber mir macht die Packungsbeilage sorgen:

    mich würde noch Ihre Meinung zu den Nebenwirkungen von Vitamin D 3 interessieren,die z.B. in der Packungsbeilage von Dekristol beiliegen:

    Abhängig von Dosis und Behandlungsdauer kann eine schwere und lang anhaltende Hyperkalzämie (erhöhte Calciumkonzentration im Blut) mit ihren akuten (Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen, psychische Symptome, Bewusstseinsstörungen) und chronischen (vermehrter Harndrang, verstärktes Durstgefühl, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Nierensteinbildung, Nierenverkalkung, Verkalkung in Geweben außerhalb des Knochens) Folgen auftreten.

    Lieben Dank für Ihre Mühe und viele Grüße

    • Hallo,

      ja, diese Nebenwirkungen treten auf, wenn man über mehrere Monate mehr als 20.000 IE einnimmt.
      Das wird wohl kaum das sein, was Sie vorhaben, nehme ich an :-)

      Grüße

  22. Hallo!
    Meine Erhaltungsdosis möchte ich einmal wöchentlich einnehmen. Diese habe ich nach dem Buch “Gesund in 7 Tagen” berechnet (4800IE täglich, somit ca. 34000IE einmal pro Woche). Soll ich Vitamin K2 auch nur an dem Tag nehmen, an dem ich Vitamin D einnehme, oder täglich?
    Danke für Ihre Antwort und viele Grüße!

  23. Hallo, Herr Rotter
    lt. Befund habe ich 5,00 ng/ml Vitamin D3, Vitamin B12 138pmol/l und Holotranscobalamin 31,2pmol/l.
    Verschrieben wurde mir Vitamin D3 Streuli zur Therapie 4000 IE/ml, 1x Pro Woche 2ml.
    Gegen den Vitamin B12 Mangel bekomme ich 6 Wochen lang 1x pro Woche eine Spritze.
    Ist das ausreichend und wie kann ich meine Werte schnellst möglich wieder normalisieren?
    Weiter habe ich einen recht schweren Job (Ich muss viel tragen) und wollte fragen auf was ich dabei besonders acht geben muss?
    Ich habe auch schon seit geraumer Zeit ca 2 Jahre Rückenschmerzen, sehr oft eine Erkältung, Hexenschuss und sehr starke Schulter-, Bein und Knochenschmerzen.
    Gibt es da vermutlich einen Zusammenhang?
    Wie kann ich dem endgegen wirken?
    Vielen Dank und beste Grüsse

    • Hallo,

      8000 IE pro Woche? Verstehe ich das richtig?
      Bitte sehen Sie sich unsere Empfehlungen an – direkte Therapieempfehlungen darf ich aus rechtlichen Gründen nicht aussprechen.

      Beide Vitamine können mit den genannten Symptomen zusammenhängen – wobei die Schmerzen auch auf eine starke physische Belastung bei der Arbeit zurückzuführen sein könnten, so wie sie es beschreiben.

      Grüße

  24. Im Febr. 2015 hatte ich einen Mangel an D 3 von Minus 16. Durch Auffüllung D 3 und zusätzl. K2 100 mg täglich konnte ich die Schmerzen beseitigen. Leichte Kreuzbeinschmerzen habe ich leider immer noch -evtl. Arthrose -. In den letzten Monaten ist mir aufgefallen, wie mein Bindegewebe an den Oberarmen schwindet, also senkrechte Falten und alles füllt sich weich an, obwohl ich Krafttraining mache. Zuerst sah ich die Falten nur mit Brille und jetzt auch ohne. Auch meine Winkearme sind schlimm geworden. Ich vermute, dass hier irgendwas aus dem Gleichgewicht zwischen den folgenden Vitaminen gekommen ist: Magnesium -habe ich nur ab und zu genommen -, D3, K2, Calzium – über Lebensmittel- . Kann mir evtl. jemand einen Rat geben. Ich befasse mich schon mit dem Gedanken einer Straffung der Oberarme mittels OP, weil das Bindegewebe werde ich nie mehr festigen können. Nehme auch schon monatelang Silicea und OPC ein. Leider ohne Erfolg.
    Vielen Dank schon mal für die Antworten.
    Viele Grüße Anna

  25. Hallo Herr Rotter,

    Ich habe mich gefragt, welche Rolle guter Schlaf eine Rolle bei der Regeneration während einer Vitamin-Therapie sielt, also in dem Prozess, bei dem das Vitamin in den Körper in den Körper eingebaut wird und dieser seine Kraft (bei mir ist schon deutliche Muskelschwäche vorhanden) zurückbekommt. Ist es theoretisch möglich, dass inkonsequentes Zu-spät-ins-Bett gehen bspw. über Wochen verhindert, dass der Körper sich regeneriert oder dass der Vorgang sich deutlich verlangsamt?

    Eine Frage zur Dosierung hätte ich noch: Weil ich eine Dose mit 90 Kapseln à 50.000 I.E. habe (mit K2), nehme ich seit der Stoßtherapie täglich eine davon. Da spricht aus Ihrer Sicht nicht grundsätzlich etwas dagegen, oder?
    Mein Körpergewicht beträgt derzeit 47kg bei 166cm, mein Ausgangswert vor ca. 3 Wochen war 4,0 ng/l
    Vielen Dank im Voraus für eine Antwort!

    • Hallo,

      Schlaf spielt definitiv eine wichtige Rolle bei der Regeneration und auch für einen normalen Stoffwechsel.
      Schlafentzug ist eine Form von Stress und führt zu einem erhöhten Nährstoffbedarf.

      Für die Stoßtherapie haben wir unsere Empfehlungen im Artikel oben und in “Vitamin D hochdosiert” dargelegt.

      Grüße

  26. Hallo,

    erstens mal mein Hochachtung darüber wieviel Kommentare/Fragen sie beantworten.
    Heute wurde bei mir VitaminD 9mg gemessen. Bin 30, 1.84 und 78kg. Ich musste gleich folgendes trinken: “Vitamin D3 Streuli 1 Ampulle zu 1 ml enthält: Cholecalciferolum 300 000 I.E.”

    Meine Frage: reicht die Dosierung und wie schnell wirkt sie?

    Danke und Gruss

    • Hallo,

      das ist eine sehr hohe Dosis, die als Anfangstherapie zu verstehen ist.
      Hiermit werden die Vitamin-D-Speicher wieder aufgefüllt. 300.000 IE sind ausreichend, um den akuten Mangel zu beseitigen.
      Nun sollte eine Erhaltungstherapie folgen, um den Spiegel zu halten.

      Die Wirkung ist binnen weniger Tage gegeben.
      Achten Sie nun auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin K2 und Magnesium, da Vitamin D sonst nicht voll wirken kann.
      Einzelheiten im Aktikel zu den Kofaktoren.

      Grüße

  27. Hallo!
    Eine Freundin von mir ist schwanger (Anfangsstadium) und hat einen sehr niedrigen Vitamin D Wert. Sind Ihre Empfehlungen der (Anfangs)Dosierungen auch für Schwangere unbedenklich (bzw. Vitamin K2 und Mg)? Dosisempfehlung? Danke im Voraus!

    • Hallo,

      die Dosierungen gelten auch für Schwangere, ja.
      Insbesondere hier empfehlen in der Anfangstherapie wie beschrieben zum Aufüllen mehrere kleinere Dosen a 10.000 IE statt einzelnen Mega-Dosen, die teilweise empfohlen werden.

      Grüße

  28. Guten Tag,

    ich habe eine Frage. Ich habe meinen Vit. D3 Wert testen lassen.
    Mir wurde eine Vit.D3 Auffüllung bis 40 ng/ml empfohlen.
    Geraten wurde mir zur Basistherapie ( 2000 I.E.) 5000 I.E. für 31 Tage zusätzlich zu nehmen.
    Dazu wird die zusätzliche Einnahme von Magnesium und Vit. K2 geraten.

    Mit der Einnahme von K2 bin ich mir unsicher da ich an einer angeborenen Blutgerinnungsstörung ( Faktor 5 ) mit Protein S Mangel leide.
    Medikamente nehme ich nicht ein.
    Leider kann ich dazu niemand befragen….
    Können Sie mir irgendwie weiterhelfen?

    Viele Grüße!

    • Hallo,

      es ist Vitamin K1, nicht Vitamin K2, welches einen Einfluss auf die Blutgerinnung ausübt.
      Es ist mir aber rechtlich nicht gestattet Ihnen darüber hinaus einen Rat zu geben und Sie müssten hierzu einen Arzt befragen.

      Grüße

  29. Hallo,
    seid 3 Jahren habe ich erhäbliche Magen/Darm beschwerden.. vor einem halben Jahr kam noch Steißbeinschmerzen hinzu. Jetzt endlich hat sich herrausgestellt, dass ich einen Vitamin D Mangel habe (Wert war 11 ng/ml) der die ganzen Funktionsstörungen verursacht. Ich nehme nun seid 5 Wochen Dekristol (2 Tabletten pro Woche). Nun fängt es an, dass ich enorme Muskelschmerzen habe (auch normaler Muskelkater). Nach diesem Artikel, schätze ich, dass es von einem Magnesiummangel kommt. Daher: Kann es schlecht sein, wenn ich (ohne davor mit dem Arzt zu sprechen) nun einfach 150-200 Vitamin K2 und 200 mg Magnesium am Tag zu mir nehme?

    • Hallo,

      das ist möglich, ja.
      Bei einer Überdosierung von Magnesium kommt es zu Durchfall, so dass man ein relativ deutliches Zeichen hat, wenn man zuviel nimmt.
      200mg sollten für fast alle Menschen gut sein, da eine recht hohe Unterversorgung herrscht.

      Grüße

  30. Hallo Herr Rotter,

    also ich nehme nun seit 2 Wochen Dekristol und bekomme es bei uns in Österreich ohne Rezept !!! Kein Problem und ich muss sagen, es geht mir damit Bestens, es wurden mir auch die Vitamin D3 Tropfen von Dr.Jacobs empfohlen,jedoch bin ich im Moment mit Dekristol sehr zufrieden. Die Onlineprodukte sind doch sehr umstritten, zumal man nicht weiss, was wirklich enthalten ist.

  31. Hallo, ich hatte an anderer Stelle schon mal etwas gepostet, finde aber jetzt den Eintrag nicht mehr. Daher nochmal kurz zu meiner Situation: bei mir wurden vor mehreren Wochen folgende Werte gemessen: Vitamin D ca.7ng/ml (Soll >20) und Vitamin B12-Mangel. Für das Vitamin B12 bekomme ich momentan noch Ampullen gespritzt.
    Meine Frage bezieht sich aber vor allem auf Vitamin D. Ich hatte anfangs nur ein gering dosiertes Vitamin D-Präparat in Tropfenform gefunden, das sowohl vegan als auch ohne Zusatzstoffe auf Palmöl(etc.)-Basis ist. Aus diesem Grund konnte ich nicht mehr als 4000 IE täglich einnehmen. Da das auch der Empfehlung meiner Ärztin entspricht (20.000 alle 5 Tage), nehme ich jetzt seit ca. 2 Wochen diese 4000IE täglich, bzw. vorgestern waren die Tropfen ausgegangen, da habe ich pausiert.
    Ich habe das Gefühl, dass die Tropfen mich in ein emotionales Chaos stürzen. Einerseits hatte ich anfangs das Gefühl, die Depression löst sich, mittlerweile habe ich aber immer mehr das Gefühl, die Emotionen werden dadurch sehr stark, und zwar stärker als ich es momentan vertragen kann. An dem Tag, an dem ich pausierte habe ich mich besser gefühlt. Ich nehme zu den Tropfen auch immer 100ng Vitamin K2 und 300-600mg Magnesium am Tag. Ich glaube schon, dass die Einnahme auch Positives bewirkt, da ich an dem Tag, an dem ich es nicht genommen habe, etwas aktiver war als sonst. An den Tagen, an denen ich es nehme fühle ich mich aber irgendwie, wie oben erwähnt, emotional überfordert. Kommt so was öfter vor? Müsste ich dann davon ausgehen, dass ich diesen Zustand während der Therapie-Zeit aushalten muss, es mir dafür aber nachher besser geht? Was raten Sie mir? Vielen Dank und Grüße

    • Hallo,

      es ist natürlich so, dass Vitamin D und auch Magnesium entfernt auch mit Botenstoffen und Hormonen zusammenhängen.
      Ein Zusammenhang ist also nicht auszuschließen, jedoch habe ich noch nie davon gehört.

      Viele Grüße!

  32. Guten Tag,
    ich habe begonnen täglich 10 Tropfen Vit D3 einzunehmen und dazu 10 Tropfen K2.
    Ich glaube K2 sind zu viel Tropfen welche ich einnehme, wenn ich Ihren Artikel gelesen habe. Wieviel Tropfen K2 wäre die richtige Dosis? Könnten 10 Tropfen K2 Schaden anrichten ?
    Danke für entsprechende Antwort.
    viel Grüße Reinhold

    • Hallo,

      leider sind “Tropfen” keine Maßeinheit, die hierüber Aussagen erlaubt.
      Es wäre nötig zu wissen, wie viel K2 in so einem Tropfen zu finden ist.

      Grüße

  33. Hallo, ich bin 47 Jahre. Letztes Jahr ergab eine Knochendichtemessung, dass ich Osteoporose habe. Mein Vit. D wurde anschließend erstmals bestimmt. Da der Wert niedrig war (Nov. 2014 16,6), musste ich Vitamin D3 nehmen. Zunächst ein Fläschen Oleovit (über eine Woche verteilt zum Essen), dann 40 gtt 1 mal Woche. Mir wurde aber kein Vit.K2 verschrieben. Im Jänner hatte ich dann einen Vit. D Wert von 9. Daraufhin wurde die Dosis wieder erhöht. Ich nahm 2mal 40gtt/Woche. Ende Jänner hatte ich plötzlich eine Beinvenenthrombose. Ich bin schlank und mache ausreichend Bewegung. Ich habe allerdings eine Faktor V Mutation. Seit Februar nehme ich 20.000 IE Dekristol wöchentlich. Meine Frage nun an Sie: könnte ein Zusammenhang zwischen der VitD Einnahme und der Thrombose bestehen? Darf ich bzw. soll ich trotz Faktor V Mutation zusätzlich Vit.K2 nehmen, da ja VitK2 die Blutgerinnung fördert? Danke im voraus für Ihre Antwort! Herzliche Grüße

  34. Guten Tag,

    ich habe jetzt das Buch von Dr.Raimund von Helden gelesen ” Gesund in 7 Tagen” vorzugweise empfiehlt er Dekristol 20.000 I.E. natürlich dann berechnet auf die jeweilige Dosis des Einzelnen…

    Wenn ich laut ihrer Rückmeldung Anfangs einmalig 50.000 I.E. benötig und dann täglich 10.000. I.E. + Magnesium und MK7 wäre es doch auch möglich Dekristol mit 20.000 I.E. 3-4x die Woche zu nehmen um die Dosis von 70.000 I.E. wöchentlich zu erhalten, oder liege ich hier falsch ? um dann nach 4 Wochen einen Bluttest zu machen und zu sehen was der Wert ergibt.

    Mit vielen Grüßen,

    Lisa

    • Hallo,

      ja, es gibt fast unzählige Möglichkeiten wie man die Gesamtdosis auf Einzeldosen aufteilen kann.
      Herr Helden plädiert für “alles auf einmal”, wir haben eine andere Empfehlung aus den Gründen, die wir im Artike nennen.

      Es steht Ihnen natürlich frei, dass zu machen, wie Sie denken.
      Dekristol gibt es aber nur auf Rezept und wir halten es auch nicht für das beste Präparat.

      Grüße

  35. Hallo Nochmals,

    Also in meinem Magnesium sind 300mg enthalten und davon nehme ich jeden Tag ein Dragee, ich denke das passt auch oder ?

    Viele Grüsse

  36. Einmalig 50.000 IE heisst 1x für einen einzigen Tag ? oder wie viele Tage ? und danach 10.000 IE pro Tag für 4 Wochen – dies würde ausreichen um den Speicher aufzufüllen ?, nach den 4 Wochen dann einen Bluttest ?
    Magnesium nehme ich generell schon jeden Tag Morgens. MK7 müsste ich mir bestellen.
    Was wäre nach den 4 Wochen für eine Dosis angebracht um den Spiegel zu halten ?( kommt vermutlich auf den Wert drauf an ? )

    • Hallo,

      ja, das haben Sie korrekt gelesen.
      Die Gesamtdosis beträgt 430.000 IE – das ist eine ganze Menge!

      Die Erhaltungsdosis bezieht sich immer auf den Wert, den Sie erhalten wollen, ja.
      3000-4000 IE sind aber ein guter Mittelwert, um vernünftige Blutwerte zu erhalten.

      Grüße

  37. Guten Tag,

    Auf meinen Wunsch hin habe ich meinen Vitamin D Wert mal messen lassen. dieser liegt bei mir bei 16,5. Wieviel müsste ich an Vitamin D nehmen um auf einen Wert von ca 50 zu kommen? Und wieviel Vitamin K2 wären erforderlich? Ich bin Diabetikerin und nehme dafür einige Tabletten am Tag zu mir.
    Vielen Dank im Vorraus

    lg
    Sarana

    • Hallo,

      Sie würden 300.000 bis 350.000 IE benötigen.
      Einnahme z.B. : Einmalig 50.000 IE und dann 4 Wochen lang jeden Tag 10.000 IE.
      Dazu begleitend täglich 150 – 200 µg K2 MK7 und 200 mg Magnesium.

      Viele Grüße!

    • Vielen Dank für die Anwort :)

  38. habe jetzt den aktuellen Blutwert 20.60 ng/l und mir in Folge dessen das Buch von Dr.Raimund von Heiden – ” Gesund in 7 Tagen ” bestellt – ich habe den Zusammenhang mit der Pille noch nicht ganz verstanden, bedeutet es, dass aufgrund der Pilleneinnahme der Stoffwechsel schlechter arbeitet oder sich steigert ?
    In der Apotheke wurde mir gesagt, dass ich lediglich die 2 Präparate zeitversetzt einnehmen soll – ist es nötig, Vitamin D3 mit MK7 zu kombinieren ? Da gibt es auch auch ganz unterschiedliche Meinungen, hab noch nicht mit der Stosstherapie begonnen, da ich mir noch unschlüssig bin ob Dekristol oder ein anderes Präparat von Vitamin D3 und wenn welches, vegan oder nicht vegan ?

    Was würden sie mir empfehlen ?

    Viele Grüße.

    Lisa

    • Hallo,

      die Pille beeinflusst die Umwandlung von Vitamin D in seine aktiven Formen – in welchem Umfang genau ist bisher nicht erforscht.
      Vitamin D3 sollte mit K2 MK7 kombiniert werden ja. Die Dosis K2 ist dabei unabhängig von der Menge D3 und sollte 150-200 µg K2 betragen.

      Ob Sie veganes oder tierisches D3 verwenden, ist Ihre ethische Entscheidung – von der Wirkung her unterscheiden sich die Wirkstoffe nicht.
      Dekristol ist nur auf Rezept erhältlich. Für die von Ihnen beabsichtigte Stoßtherapie eignen sich sonst Vitamin-D-Tropfen sehr gut.

      Grüße

  39. Hallo,
    Ich habe einige Fragen.Ich habe meinen Vit D Spiegel Ende Juli messen lassen und er lag bei 21,7 ng/ ml. anschließend machte ich 14 Tage Strandurlaub.Gibt es Messungen dazu wie viel Einheiten man dann max.aufgenommen haben kann? Wenn es ca. 10.000ie pro Tag wären müsste mein Wert jetzt ca.um 10ng/ ml angestiegen sein,oder? Wie schnell sinkt so ein Wert wieder ab ohne das man substituiert?( Ich habe anschließend 5 Wochen gar kein Vit D genommen )Ich bin mir unsicher wieviel ich jetzt substituieren soll ,bin letzte Woche mit 4000 ie angefangen.Oder sollte ich nochmals messen lassen ? Wie lange darf ich dann vor dem Test nicht substituieren?Oder macht eine Woche 4000 IE tgl.noch kein falsches Messergebnis?Ich würde den Wert schon gerne auf ca. 50 ng/ ml bringen.
    wie würden sie jetzt vorgehen? Sie merken schon das ich mir sehr unsicher bin ,weil ich auf keinen Fall eine Überdosis bzw. einen überhöhten Wert riskieren möchte ( Angst vor Ablagerungen und Nierensteinen. )Vit k2 ( mk7 200 mcg)habe ich mir schon besorgt.Jetzt habe ich gelesen das es ca. 72 Std. im Blut bleibt dann würden alle 2 Tage eine Tablette doch auch ausreichen ,oder ? Zudem bin ich Veganerin ,sollte ich da Calcium und Magnesium zusätzlich zu mir nehmen ,obwohl ich mich sehr ausgewogen ernähre,aber Calcium ist ja eher etwas knapp.
    Vielen Dank. Anja

    • Hallo,

      ja, man kann davon ausgehen, dass bei einem Strandurlaub so viel Vitamin D produziert wird, wie durch die Einnahme von 5000-10.000 IE aufgenommen würde.
      Vitamin D hat eine Halbwertszeit von mindestens 6 Wochen, kann aber während der Erhaltungstherapie gemessen werden.
      Eine Überdosierung ist zu dieser Jahreszeit mit 4000IE nicht zu befürchten, teilweise reichen 3000 IE aber aus.
      Es ist sinnvoll nach 8-12 Wochen mit Präparaten nochmal zu messen, um den Effekt abzuschätzen.

      150-200µg K2 ist eine gute Dosis, die Einnahme sollte täglich sein.
      Ob Calcium und Magnesium nötig sind, ist recht individuell – ain allgemeiner Ratschlag ist hier leider nicht möglich.

      Grüße

    • Hallo,
      ich bin 78 und mein Vitaminspiegel ist 13.
      Welche Dosierung ist angebracht?
      für eine Antwort schon mal DANKE

    • Hallo,

      genau die Dosierungen wie im Artikel besprochen: Zunächste die Anfnagstherapie, dann eine Erhaltungstherapie.

      Grüße

  40. Hallo,

    wie sieht die Kombination von Antibabypille und hoch dosiertem VitaminD3 aus ? hebt sich die Wirkung auf oder hat dies überhaupt keinen Einfluss ? lg. Lisa

    • Hallo,

      nein, die Wirkung hebt sich nicht auf. Allerdings beeinflusst die Antibabypille den Metabolismus von Vitamin D erheblich. Die Folgen sind noch nicht ganz geklärt.

      Grüße

  41. Entschuldigen Sie bitte das ich mich nochmal mit einklinke. Ihre Aussage: Eine fortgesetzte, regelmäßige Einnahme von zusätzlichen 100 IE Vitamin/Tag erhöhen den Blutwert langfristig um etwa 1 ng/ml. Das stimmt nicht. Richtig ist: Je nach Gewicht und Bedarf benötigt der Körper um 1 ng im Blut zu erhöhen mindestens 10.000 bis 20.000 ie täglich.

    • Hallo,

      nein, dass ist nicht der Fall – die angegebenen Werte stimmen.
      Mit regelmäßig 10.000 IE können sie einen ganz erheblichen Anstieg weit über 1ng/ml erreichen!

  42. Ihren Ansatz finde ich sehr gut, doch haben sich einige Fehler mit eingeschlichen. Die neuesten Erkenntnisse und Normwerte haben sie noch nicht berücksichtigt. Der beste und gut aufgefüllter Normwert liegt bei 80 – 120 ng. Drunter herrscht immer noch ein Mangel. Für Erwachsene ist eine Erhaltungsdosis von 2000 bis 3000 ie nicht ausreichend. Erwachsene und Jugendliche die Ihren Vitamin D Mangel behoben haben benötigen mindestens 5000 bis 10.000 ie täglich. Auch ihre Empfehlung von Magnesium ist richtig. Zu Vitamin D gehört immer Magnesium, doch ausreichend und nicht in den geringen Mengen die Sie aufführen. Magnesium wird immer benötigt, auch wenn kein Vitamin D eingenommen wird. Empfohlen wird 600 bis 800 mg Magnesium täglich entweder einzunehmen oder als Fuss- oder Körperbad. Gut finde ich, dass Sie das K2 dazu empfehlen, das ist auch sehr wichtig.

    • Hallo,

      danke für Ihre Anregungen. Ich weiß nicht, wie Sie zu diesen Schlüssen gelangen, aber wissenschaftlich sind sie nicht begründbar.
      Auch Studien an Urvölkern haben gezeigt, dass diese so gut wie nie Spiegel über 50 ng/ml aufweisen.
      Haben Sie sich vielleicht in der Einheit geirrt und meinten nmol/l – da würde es nämlich stimmen!

      Eine Erhaltungsdosis von 3000 IE hat sich in diversen Studien als ausreichend erwiesen – allerdings ist das recht individuell und einige Patienten benötigen tatsächlich höhere Dosen.

      Die angegebene Menge Magnesium ist nicht dazu gedacht, einen Mg-Mangel zu beheben, sondern nur den Mehrbedarf durch die Vitamin-D-Therapie zu decken und die Umwandlung von Vitamin D sicherzustellen.

      Grüße

  43. Bei Karina B. könnte auch ein erhöhter Magnesiumbedarf als die ca. 400-600 mg Magnesium bestehen. Also besser nicht nur auf Möhrensaft vertrösten bzw. alles auf das Vitamin K2 schieben.
    Vor allem wenn Sie vorher schon über Schwindel klagte bzw. nach der Einnahme mit innerer Unruhe und Muskelverspannungen reagiert.
    Denn wie ebenfalls sehr schön in diesem Artikel steht, ist bei einem bestehenden Magnesiummangel und der Einnahme von Vitamin D, Magnesium unbedingt erforderlich.
    Leider ist die Dosis hier recht niedrig angesetzt. Für einige Patientengruppen sind hier aber tägliche Dosen von 800 – 1200 mg Magnesium (und auch darüber) notwendig.
    Auf jeden Fall vielen Dank mit dem Tipp für das Vitamin K2.

    • Hallo Anna W. ! Danke für den Hinweis mit dem hochdosierten Magnesium, aber leider vertrage ich net mehr als 400mg Magnesiumcitrat, auch net, wenn ich es über den Tag verteile (ich reagiere mit Durchfall) Versuche auch zusätzlich seit Mai regelmäßige Magnesium-Fussbäder mit Magnesiumchlorid! Mittlerweile nehme ich 4000 i. E. täglich und 1-2 mal die Woche Super K und täglich 400mg Magnesiumcitrat ein und mache zusätzlich 1-2 mal die Woche Magnesiumfussbäder! Es geht mir etwas besser, habe seit der Einnahme von VitaK keine extremen Verspannungen mehr und der Druck im Kopf ist besser, der Schwindel ist zwar auch besser, aber teilweise immer noch extrem, die innere Unruhe ist auch etwas besser, aber auch immer noch vorhanden! Vielleicht muss sich alles erst richtig einspielen und es dauert seine Zeit! Ich traue mich aber nicht mehr, solche hohen Dosen weder mit VitaD noch mit VitaK zu nehmen, bin auf meinen Vitamin-D-Spiegel demnächst gespannt! P.S. VitaminA nehm ich nicht extra (auch nicht in Form von Karottensaft oder getrockneten Aprikosen) sollte ich das vielleicht? Herr Rotter, was meinen Sie? Liebe Grüße

    • Hallo,

      bei Vitamin A ist die Chance recht gut, das man ausreichend über die Nahrung aufnimmt. Sie können darauf achten gezielt einige Vitamin A Quellen in die Ernährung aufzunehmen.

      Grüße

  44. Sollte man bei hochdosierten Vitamin D3 gaben nicht auch Magnesium einnehmen, da sonst ein Mangel an diesem Mineral entstehen kann bzw. ein Mangel kurzfristig verstärkt wird? Dies führt dann zu solchen Symptomen wie sie von Karina B. beschrieben werden und kann auch in leichten bis starken (wenn auch nur in Einzelfällen) Magnesiummangeltetanien enden.

  45. Hallo Hr.Rotter,
    kann man die 10.000 IE über den Tag verteilt einnehmen oder sollte man sie auf einmal einnehmen ?

    gruss
    D.Linder

  46. Hallo! Ich habe jedesmal nach Einnahme einer 20000i.E. Kapsel Dikristol schwere Verspannungen im Rücken oder Nacken! Ich nehme die Kapseln 2 mal wöchentlich 6 Wochen lang, danach 1 mal wöchentlich auch 6 Wochen lang, um von 28ng auf 40ng zu kommen, dazu nehme ich am Tag der Einnahme ca. 600mg Magnesiumcitrat und ansonsten täglich 400-600mg! Vitamin K nehme ich nicht, können meine Beschwerden daher kommen? Ich esse jeden Abend Nüsse und bin kein Fan von Milchprodukten! Erhaltungsdosis wäre auch eine Dikristol 20 000 i.E. über den Winter, oder? Würde es ausreichen, wenn ich täglich 2 Löffel Sauerkraut in meinen Speiseplan einbaue, um genügend VitaK aufzunehmen? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    • Hallo,

      das kommt nicht oft vor, scheint aber in der Tat mit Kofaktoren zusammen zu hängen. Die Symptome verschwinden laut Einzelfallberichten offenbar mit der Einnahme von Vitamin K2 und Beta-Carotin.
      Was von beiden ausschlagebend ist, kann ich nicht sagen. Sie könnten ausprobieren, vor der nächsten Einnahme ein Fläschen Möhrensaft zu trinken und getrocknete Aprikosen zu essen. (Beta-Carotin-Quellen).

      Wenn das nicht hilft, liegt es an Vitamin K2.
      Ein Bericht wäre super, falls die Frage nochmal auftaucht.

      Grüße!

    • Hallo Herr Rotter, melde mich nun zurück (in Bezug auf den Bericht vom 30.07.2015) da ich Ihnen folgende Erfahrungen mitteilen möchte:
      Ich hab jetzt beides ausprobiert: 20 000i.E. Vitamin D mit einer halben Flasche Karottensaft (ca. 200ml= 2000i.E. Vitamin A) , dabei hab ich keine Veränderung festgestellt, die schlimmen Verspannungen kamen nach wie vor, auch das Trinken von täglich 200ml Karottensaft an den Tagen danach brachte keine Linderung! Zwischenzeitlich hab ich mir Vitamin K (Super K) bestellt und startete gestern einen weiteren Versuch, diesmal mit Super K! Ich nahm nach dem Mittagessen beide Kapseln zusammen zu mir! Nach ca. 2 Std. merkte ich wieder die üblichen Verspannungen und innere Unruhe!!! Aber: Nach ca. 6 Std. waren diese komplett verschwunden “mein Nacken fühlte sich an, wie der eines Babys :-), aber leider hielt auch das nur ca. 5 Stunden an, dann merkte ich wieder, wie sich alles langsam wieder verspannte! Heute morgen hatte ich aber zum ersten Mal keinen steifen Hals oder Hexenschuss nach Einnahme von Vitamin D, mir ist halt “nur” extrem schwindelig, welches Problem ich aber schon seit 8 Jahren hab! Der Schwindel war mit den ersten Einnahmen Viramin D vor 4 Monaten erst besser, dann verschlimmerte er sich mit der Zeit aber wieder, er wurde sogar schlimmer, als wie ich ihn die letzten 8 Jahre spürte! Gestern, als die Verspannungen , unter Vitamin K weg waren, war es auch mit dem Schwindel besser! Meine Frage ist nun: Kann ich dieses Vitamin K auch täglich einnehmen, ohne dass ich an diesem Tag Vitamin D einnehme? Also heute hab ichs schon getan, aber geht das auch über einen längeren Zeitraum ohne einen Schaden zu nehmen? Viele liebe Grüße und nochmal vielen Dank, für den damaligen Tip!

    • Hallo,

      vielen Dank für diesen aufschlussreichen Bericht!
      Super-K ist sehr hochdosiert und der K1-Anteil ist sehr hoch. Daher würde ich persönlich das nicht täglich einnehmen wollen.
      Alle 3-4 Tage wäre aber wohl möglich.

      Viele Grüße!

  47. Robert Schaffranek:

    Hallo Herr Rotter,

    Glückwunsch zu dieser sehr informativen und übersichtlich gegliederten Seite!

    Zu welchem Zeitpunkt (vor, während oder nach einer Mahlzeit und/ oder unter Zugabe von Öl) empfehlen Sie, Vit D3 einzunehmen und kann dies gleichzeitig mit Vit E, Vit K und Magnesium erfolgen?

    Freundliche Grüße!

    • Hallo,

      Vitamin D kann gut zu den Mahlzeiten eingenommen werden – außer es ist bereits ein Öl, dann auch außerhalb.
      Vitamin K und Magnesium können problemlos zusammen mit dem Vitamin D eingenommen werden.

      Grüße

  48. S.g. Herr Rotter!
    Ihre Ausführungen sind sehr interessant – eine Frage zu Ihren Formeln: Ändert sich diesbezüglich etwas bei chron. Erkrankung wie zB arthritischer Psoriasis? Oder ist dies nur bei der VitaminK Zugabe von Bedeutung?
    LG aus Österreich!

    • Hallo,

      es gibt eine recht große Varianz in der individuellen Aufnahmefähigkeit von oralem Vitamin D. Bei vielen Krankheiten ist diese eingeschränkt und die Dosis muss entsprechend höher gewählt werden. Ob das bei arthritischer Psoriasis der Fall ist, kann ich nicht sagen, da mir dazu leider nichts bekannt ist.

      Sie müssten das also selbst experimentell herausfinden – nach etwa 3-4 Monaten regelmäßiger Einnahme einer Dosis, stabilisieren sich die Blutwerte auf einem Level.

      Grüße

  49. Guten Tag Herr Rotter, heute wurde mir bei der Eröffnung meines Blutbefundes ein Vitamin D-Wert von 5,5 ng/ml mitgeteilt. Ich bekam Dekristol 20000 i.E. verschrieben. Allerdings wurde mir keine Dosierung mitgeteilt und aus der Packungsbeilage geht das auch nicht hervor. Können Sie mir helfen? Danke im voraus. Liebe Grüße

    • Hallo,

      laut Packungsbeilage sollen 10 Kapseln – also insgesamt 200.000 IE auf einmal eingenommen werden.
      Wir würden jedoch empfehlen, einmal 3 Kapseln und dann täglich eine zu nehmen – die Gründe finden Sie im Text und im Text “Vitamin-D-hochdosiert”

      Grüße!

  50. Hallo,Herr Rotter!Ich bin begeistert von Ihren Erklärungen.Trotzdem hat sich ff.Frage ergeben:Ich möchte meiner Tochter, die einen Vit D-Wert von 12,2ng/ml hat zunächst den
    Speicher auffüllen.18Tage lang 10.000IE. Danachach zur Erhaltung 1000IE/Tag.Das wäre die richtige Dosierung, oder ? Leider suchte ich bei Ihnen vergeblich nach einer Produktempfehlung,die mir bei der Vit B12-Frage so hilfreich war.Meine Tochter isst vegan,daher umfangreichere Recherche nötig 😉 Danke für eine Antwort und freundlliche Grüße M.Ziegler

    • Hallo,

      wir arbeiten noch an einer Marktübersicht und müssen Sie leider auf nächstes Jahr vertrösten.
      Bei der Erhaltungsdosis empfehlen wir 3000 IE.

      Viele Grüße!

Leave a Reply